Gaál: Silvester im Gemeindebau – Zuversicht braucht keine Böller!

Wien (OTS) – Wenn in der Silvesternacht die Pummerin ertönt und der
Donauwalzer
das neue Jahr einläutet, feiern viele Wiener*innen diesen Moment in
festlicher Stimmung. Doch während das neue Jahr begrüßt wird,
herrscht für Einsatzkräfte traditionell Hochbetrieb. Auch das Mobile
Einsatzteam von Wiener Wohnen ist zum Jahreswechsel gefordert. Seit
2020 rückten die Einsatzkräfte rund 66-mal zu Brandeinsätzen rund um
Weihnachten und Silvester aus – häufig aufgrund von Bränden auf
Balkonen, Müllplätzen oder direkt in Wohnungen.

„Der Jahreswechsel ist ein besonderer Moment – für Besinnung,
Zuversicht und ein gutes Miteinander. Gerade in den großen
Gemeindebau-Anlagen ist Rücksichtnahme auch ein Zeichen von
Zusammenhalt. Feiern wir deshalb Silvester friedlich und sicher –
ohne Raketen und Böller! Wer auf Pyrotechnik verzichtet, schützt
andere und trägt dazu bei, dass ein guter und zuversichtlicher Start
ins neue Jahr gelingt,“ erklärt Vizebürgermeisterin und
Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál.

Pyrotechnik, Kerzen & Co – Ursachen mit vermeidbaren Folgen
Die häufigsten Brandursachen in dieser Zeit sind Feuerwerkskörper,
Kerzen oder unachtsam abgestellte Weihnachtsreste. Nicht selten ist
es auch eine Kombination aus trockenen Tannenästen und offener
Flamme, die einen Einsatz notwendig macht.

„Gerade zum Jahreswechsel ist unser Team intensiv gefordert – oft
wegen leicht vermeidbarer Vorfälle. Feuerwerkskörper im Wohnbereich
sind kein Spaß, sondern ein echtes Risiko“, sagt Robert Zwettler,
Leiter des Mobilen Einsatzteams von Wiener Wohnen. „Besonders ältere
Menschen, kleine Kinder und Haustiere leiden unter dem Lärm und den
Lichtblitzen von Pyrotechnik. Ein stilles Feuerwerk an Zuneigung ist
manchmal mehr wert als lautes Krachen“.

Verbot von Feuerwerkskörpern – hohe Strafen möglich
Wiener Wohnen erinnert daran, dass das Zünden von Feuerwerkskörpern
ab Kategorie F2 in Wohnhausanlagen verboten ist. Wer dagegen
verstößt, riskiert Geldstrafen bis zu 3.600 Euro oder sogar eine
Freiheitsstrafe von bis zu drei Wochen . In schweren Fällen kann es
auch zu Verlust der Wohnung kommen.

Keine Weihnachtsreste im Stiegenhaus abstellen

Ein weiteres Sicherheitsrisiko geht von ausgetrockneten
Christbäumen, Adventkränzen und Geschenkverpackungenaus, die manchmal
achtlos im Stiegenhaus landen. Diese Materialien sind leicht
entflammbar und können Fluchtwege versperren. „Solche Überreste
gehören nicht ins Stiegenhaus – sie stellen eine ernste Brandgefahr
dar“, warnt Zwettler . Für den hoffentlich nicht eintretenden
Brandfall hat Wiener Wohnen Verhaltenstipps zusammengestellt:

www.wienerwohnen.at/mieterin/handlungsfelder/verhaltenimbrandfal-
l.html

Wiener Wohnen – auch zu den Feiertagen 24h erreichbar
Für Mieter*innen ist Wiener Wohnen auch an Feiertagen rund um die Uhr
erreichbar: Service-Telefon 05 75 75 75 . Es ist die richtige
Anlaufstelle für Mieter*innen, um Schäden und Gebrechen zu melden,
aber auch für alle anderen Fragen – etwa den Mietzins oder die
Vergabe von Wohnungen betreffend. Im Brandfall gilt aber immer der
Feuerwehrnotruf 122 . (Schluss)