FW-Maier: Jetzt reicht’s – Bundesregierung lässt Transportgewerbe im Stich!

Wien/St. Pölten (OTS) – Die Freiheitliche Wirtschaft übt scharfe
Kritik an der von ÖVP und
Wirtschaftsbund dominierten Wirtschaftskammer: Während Österreichs
Betriebe unter Rekordabgaben, explodierenden Kosten und
realitätsferner Politik leiden, bleibt die Regierung weiterhin
tatenlos und gefangen in parteipolitischen Abhängigkeiten.

Besonders dramatisch ist die Situation im Transport- und
Güterbeförderungsgewerbe. Steigende Energiepreise, zusätzliche
Belastungen durch CO₂-Abgaben und immer neue Regulierungen setzen die
Betriebe massiv unter Druck. Insolvenzen und Abwanderung sind längst
keine Einzelfälle mehr, sondern direkte Folgen einer Politik, die den
Standort Österreich schwächt.

Wenn mittlerweile sogar Wirtschaftsbund-Funktionäre den Mut
haben, die Belastungspolitik offen zu kritisieren, dann ist endgültig
klar: Die Unzufriedenheit sitzt längst im eigenen Haus. Die
Unternehmer haben die Nase voll. Offenbar dämmert es mittlerweile
sogar schon Teilen des Wirtschaftsbundes.

Die Freiheitliche Wirtschaft verlangt umgehend konkrete Maßnahmen
zur Entlastung der Betriebe, insbesondere die sofortige Aussetzung
der CO₂-Bepreisung sowie die Einführung eines wettbewerbsfähigen
Gewerbediesels. Die Wirtschaftskammer muss dringend den Druck auf die
Bundesregierung erhöhen und die Interessen der Unternehmer über die
parteipolitischen Interessen stellen.

„Es ist längst 5 nach 12! Unsere Betriebe stehen mit dem Rücken
zur Wand, während die Bundesregierung weiter zögert und taktiert. Die
Unternehmer in diesem Land leisten täglich, übernehmen Verantwortung
und halten den Standort am Laufen. Wenn die Regierung weiter zusieht,
statt zu handeln, dann hat sie ihren Auftrag verfehlt. Wer jetzt
nicht handelt, trägt Mitverantwortung für den weiteren Niedergang
unseres Wirtschaftsstandorts“, so Bundesfachrat im
Güterbeförderungsgewerbe KommR Günther Maier.