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Fulminanter Start in der Parkgarage: ASTORIA ARTSHOW setzt Ausrufezeichen für den Kunststandort Wien

Wien (OTS) – Die Astoria Artshow, die Preview Edition einer neuen
internationalen
Wiener Kunstmesse, die vom 10. bis 13. September 2026 in der
historischen Astoria Garage stattfand, hat alle Erwartungen
übertroffen.

Der Veranstalter VAU Vienna Artgalleries United hatte mit rund
5.000 Besucher:innen gerechnet. Tatsächlich kamen rund 28.000
Kunstinteressierte, um sich die Schau mit über 400 Werken von 120
Künstler:innen aus ganz Europa anzusehen. Damit konnte die Astoria
Artshow auf Anhieb mehr Besucher:innen verzeichnen als alle anderen
Wiener Kunstmessen in den vergangenen Jahren.

Die vielfältigen, kuratorisch aufeinander abgestimmten
Präsentationen von über 80 teilnehmenden Galerien zogen ein
breitgefächertes Publikum an: Es reichte von Schüler:innen und
Studierenden über Familien, junge und ältere Erwachsene bis zu
Senior:innen; von fachkundigen Kunstsammler:innen über bekannte
Kurator:innen und Museumsleiter:innen bis zu Kunstinteressierten aus
allen gesellschaftlichen Bereichen. Besonders erfreulich war laut den
Veranstaltern der hohe Anteil ausländischer Besucher:innen, die auf
den sechs Parkdecks mit ca. 10.500 Quadratmetern Gesamtfläche
flanierten und die gezeigten Kunstwerke betrachteten.

Außergewöhnliche Location, hochkarätige Sammler:innenschaft „Das
Konzept eines einheitlichen Viertagestickets zum niedrigschwelligen
Preis von lediglich Euro 15,00 ist voll aufgegangen“, betont der
Vorstand des Astoria-Artshow-Betreibervereins VAU Vienna Artgalleries
United, bestehend aus den Galerist:innen Karoline Hilger, Thomas
Krinzinger, Antonia Lia Orsi (City Galerie), Markus Peichl (Galerie
Crone), Isabell Steinek und Maximilian Thoman. „Zusammen mit der
attraktiven, außergewöhnlichen Location hat dieses Konzept wesentlich
dazu beigetragen, ein Publikum anzusprechen, das normalerweise keine
Kunstmesse besucht. Gleichzeitig hat der hohe Qualitätsstandard der
gezeigten Kunstwerke eine hochkarätige Sammler:innenschaft
angelockt.“

Die gute Stimmung und die Vielzahl versierter Sammler:innen
schlug sich auch in den Verkäufen der teilnehmenden Gallerien nieder.
Ursprünglich in erster Linie als Statement für die Zukunft gedacht,
mit dem die Galerien mehr ihre Bedeutung für den Kunststandort Wien
sichtbar machen wollten, als hohe Umsätze im Blick zu haben,
entpuppte sich die Astoria Artshow als unerwartet erfolgreicher
Marktplatz für zeitgenössische Kunst.

Sowohl Werke etablierter Künstler:innen als auch Arbeiten junger,
aufstrebender Neuentdeckungen fanden großen Zuspruch. Im
höherpreisigen Segment erzielten beispielsweise die Wiener Galerie
nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder mit Skulpturen von Sheila
Hicks, die Galerie Ron Mandos aus Amsterdam mit einer Installation
des US-amerikanischen Künstlers Anthony Goicolea oder die
Elektrohalle Rhomberg aus Salzburg mit Malereien der Japanerin Haruko
Maeda sehr ansehnliche Verkäufe. Im niedrigpreisigen Bereich mit
Preisen unter Euro 15.000,00 fanden unter anderem bei der AG18
Galerie aus Wien elf Werke von Fuko Katsuda , bei der Galerie The
Third aus Seoul alle sechs Malereien von Jungwon Phee, bei der
rumänischen Jecza Galerie vier Objekte von Matei Emanuel und bei der
Galerie Christian Torp aus Oslo fünf Skulpturen von Urd J. Pedersen
Abnehmer:innen. Die Salzburger Galerie Mario Mauroner Contemporary
Art konnte alle Holzskulpturen von Koloman Wagner verkaufen, Suppan
aus Wien eine überdimensionale Skulptur mit vier Metern Länge sowie
drei Wandarbeiten von Georg Haberler und die ebenfalls in Wien
ansässige Shore Gallery ein zu einem Kunstwerk umgewandeltes Auto von
Nik Geene.

Zwtl.: Fulminanter Erfolg des neuen Messe-Konzepts

Astoria-Artshow-Mitinitiator und VAU-Obmann Markus Peichl: „Wir
haben immer gesagt: Angesichts der unbestreitbaren Krise des
internationalen Kunstmarkts müssen Kunstmessen generell neu gedacht
werden. Die überraschend guten Verkäufe auf der Astoria Artshow
machen uns Mut. Mit der neuartigen, dialogischen Präsentation der
Werke auf offenen Flächen statt in üblichen Ständen scheinen wir beim
Publikum den richtigen Nerv getroffen zu haben. Die Anordnung nach
rein ästhetischen Gesichtspunkten und der Versuch, einen Bezug
zwischen den verschiedenen Positionen herzustellen, hat nicht nur
einen ausstellungsartigen Gesamteindruck geschaffen, sondern
gleichzeitig den Fokus auf die einzelnen Objekte, Skulpturen und
Bilder gelenkt. Wir werden dieses Konzept jetzt evaluieren und für
2027 weiterentwickeln.“

Aber nicht nur die Verkäufe, auch die Resonanz im Ausland war
durchwegs positiv. Nachdem Wien zuletzt durch Hick Hack, Turbulenzen
und Last-Minute-Absagen seiner Kunstmessen in den internationalen
Medien viel Credit verspielt hatte, gab es für die Astoria Artshow
nun überschwängliches Lob. Von einem „gelungenen Neustart“ sprach die
Frankfurter Allgemeine Zeitung , die Astoria Artshow setze
„langersehnte Aufwärtstrends in der gebeutelten Kunsthandelsmetropole
Wien“. Die Berliner Kunstzeitschrift Monopol fragte sich in
Anspielung auf die imposante, spiralförmige Auffahrtsrampe im Zentrum
der Astoria Garage „Wird das hier das neue Guggenheim?“ und
attestierte den teilnehmenden Galerien: „Alle boten künstlerische
Qualität und überraschend gut gelaunte Kunst“. Die Welt am Sonntag
feierte „Wiens Garage der guten Ideen“ und urteilte: „Aus der Astoria
Artshow in einem alten Parkhaus könnte ein Modell für die Zukunft
werden“. Die Süddeutsche Zeitung wiederum fragt sich nach dem Besuch
der Astoria Artshow „Wird Wien das nächste große Ding?“ und lässt die
interviewten Galerist:innen und Künstler:innen ausführlich schwärmen:
„Hier nimmt man sich Zeit für Kunst“.

Zwtl.: Kunststandort Wien zurück im Spiel

Markus Peichl zieht im Namen von VAU Vienna Artgalleries United
Bilanz: „Die Astoria Artshow wurde von 35 Wiener Galerien initiiert
und veranstaltet. Ihr entschlossenes Commitment und ihr enormer
Einsatz haben diesen Startschuss zu einer neuen internationalen
Wiener Kunstmesse ebenso ermöglicht, wie die spontane Teilnahme von
45 weiteren Galerien aus ganz Europa. Das war angesichts der
angespannten Situation auf dem internationalen Kunstmarkt nicht
selbstverständlich, aber nötig.“

Von entscheidender Bedeutung sei aber auch die finanzielle
Unterstützung der öffentlichen Hand und privatwirtschaftlicher
Unternehmen gewesen. „Wir sind dem Bund und der Stadt Wien genauso
wie all unseren anderen Sponsoren und Kooperationspartnern sehr
dankbar, dass sie durch Zuwendungen und Sachleistungen die Astoria
Artshow möglich gemacht haben“, erklärt Markus Peichl.

„Die Förderungen und Sponsoringleistungen waren aufgrund der
kurzen Anlaufzeit im internationalen Vergleich sehr gering.
Kunstmessen in anderen europäischen Städten erhalten ein Vielfaches.
Wenn wir mit dieser Konkurrenz mithalten wollen, wenn wir Wien und
die Astoria Artshow dauerhaft im weltweiten Kunstmessekalender
etablieren möchten, wird es in Zukunft höhere Zuwendungen von
öffentlicher und privater Seite geben müssen – so wie es überall der
Fall ist“, betont Peichl weiter. „Wir sind sehr optimistisch, dass
wir bereits ab 2027 eine Finanzierung für eine große, zentrale,
international konkurrenzfähige Kunstmesse hinbekommen werden.
Insbesondere kunstaffine Privatunternehmen haben aufgrund des enormen
Erfolgs der Preview Edition ihre Bereitschaft signalisiert, die
Astoria Artshow zukünftig nachhaltig zu sponsoren und zu
unterstützen. Das verdanken wir in erster Linie der Bereitschaft der
Stadt Wien, kurzfristig und unbürokratisch die erste Ausgabe unserer
neuen Messe zu ermöglichen – so wie man sich das in einer guten,
zeitgemäßen Kulturmetropole wünscht. Dass schon in diesem Jahr trotz
knappest bemessener Zeit Mittel bereitgestellt wurden, hat den
Kunststandort Wien zurück ins Spiel gebracht. Durch die Astoria
Garage wehte ein Hauch von Aufbruchstimmung, der über die Grenzen von
Österreich hinaus wahrgenommen wurde. Er kann uns in die Jahre 2027,
2028, 2029 und weit darüber hinaus tragen, er kann Wien zu einem Hot
Spot und einer Reisedestination erster Güte für Kunstinteressierte
aus aller Welt machen, wenn wir weiter groß und mutig denken.“

Die nächste Astoria Artshow findet im September 2027 statt.

Weiteres Fotomaterial: Pressecenter LOEBELL NORDBERG

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