FPÖ – Simmering: Bürgerprotest gegen Verbauung am Weichseltalweg

Wien (OTS) – Großer Andrang herrschte bei der heutigen
Bürgerversammlung der FPÖ
Simmering am Weichseltalweg: Zahlreiche Anrainer nutzten die
Gelegenheit, um ihrem Unmut über das geplante Bauprojekt Ausdruck zu
verleihen und scharfe Kritik an SPÖ und NEOS zu üben.

Zwischen 10:00 und 12:00 Uhr standen FPÖ-Bezirksräte sowie
Bezirksvorsteher-Stellvertreter Daniel Eigner und
Landtagsabgeordneter Paul Johann Stadler für Gespräche zur Verfügung.
Der Tenor der Veranstaltung war eindeutig: Viele Bürger fühlen sich
übergangen und in ihren Anliegen nicht ernst genommen.

Im Zentrum der Kritik stand SPÖ-Bezirksvorsteher Thomas
Steinhart. Aus Sicht zahlreicher Anrainer würden die Entscheidungen
im Rathaus getroffen und im Bezirk umgesetzt. Statt auf die Sorgen
der Bevölkerung einzugehen, werde das Projekt trotz massiven
Widerstands weiter vorangetrieben.

„Was wir heute erlebt haben, zeigt klar: Die Menschen wollen
gehört werden – und sie haben es satt, dass über ihre Köpfe hinweg
entschieden wird“, betont Bezirksvorsteher-Stellvertreter Daniel
Eigner.

Besonders kritisch gesehen wird die geplante Verbauung mit rund
750 Wohneinheiten. Viele Bürger befürchten eine massive Zunahme des
Verkehrs, steigenden Parkplatzdruck sowie den Verlust von Grünflächen
und damit eine deutliche Verschlechterung der Lebensqualität im
Grätzel.

Die Flächenwidmung wurde von SPÖ und NEOS mit knapper Mehrheit
beschlossen – gegen die Stimmen der Opposition und trotz tausender
Einwendungen aus der Bevölkerung. Auch der Umgang mit möglichen
Befangenheiten sorgt weiterhin für Kritik.

„Wenn tausende Bürger Einwände erheben und diese einfach
ignoriert werden, dann ist das kein Dialog mehr, sondern ein
politisches Durchdrücken“, erklärt FPÖ-Landtagsabgeordneter Paul
Johann Stadler.

Für die FPÖ steht fest, dass der Widerstand gegen das Projekt
weiter wachsen wird. „Simmering ist kein Experimentierfeld für
Prestigeprojekte aus dem Rathaus. Wir werden uns mit aller Kraft
dagegenstellen“, so Eigner und Stadler abschließend.