Wien (OTS) – FPÖ-Bundesparteisprecherin NAbg. Lisa Schuch-Gubik übte
heute scharfe
Kritik an der angekündigten Kampagne „Österreich im Gespräch“ von ÖVP
-Bundeskanzler Stocker und kündigte eine parlamentarische Anfrage zur
vollständigen Offenlegung der Kosten an.
„Es sei Herrn Stocker unbenommen, eine Sommertour durch
Österreich zu veranstalten – dann allerdings auf Kosten der ÖVP und
nicht auf Kosten der Österreicher, die selbst längst jeden Cent
zweimal umdrehen müssen. Es ist ein Armutszeugnis für die
Volkspartei, wenn sie nicht einmal mehr eine Tour für ihren eigenen
Parteichef finanzieren kann und dafür die Steuerzahler zur Kasse
gebeten werden“, so Schuch-Gubik angesichts der Tatsache, dass die
Tour über das Bundeskanzleramt und nicht über die Partei abgewickelt
wird.
Besonders kritisch sieht die Freiheitliche die offenbar streng
kontrollierte Auswahl des Publikums: „Offenbar traut sich der Kanzler
nur noch vor vorab ausgewähltes Publikum. Die Angst vor der eigenen
Bevölkerung dürfte mittlerweile enorm sein. Wer echte Bürgernähe
behauptet, sollte sich auch dem breiten Publikum und nicht nur
handverlesenen Zuhörern stellen.“
Fraglich sei zudem, welche zusätzlichen Kosten durch externes
Personal entstehen würden: „Es steht die Frage im Raum, welche
Honorare etwa für Meinungsforscher Peter Hayek anfallen werden. Denn
es ist wohl kaum anzunehmen, dass die Auswahl jener Bürger, die
erscheinen dürfen, kostenlos erfolgt“, erklärte Schuch-Gubik.
„Österreich braucht einen Bundeskanzler, der arbeitet und die
massiven Probleme im Land löst – und keinen Regierungschef, der auf
Steuerzahlerkosten eine PR-Show veranstaltet und sich nur noch vor
ausgewähltem Publikum zeigt, weil die Angst vor der eigenen
Bevölkerung offenbar bereits zu groß geworden ist“, betonte Schuch-
Gubik abschließend.