Wien (OTS) – Als späten, aber grundsätzlich erfreulichen Schritt
kommentierte
heute die FPÖ-Seniorensprecherin NAbg. Andrea Michaela Schartel die
jüngste Forderung der Präsidentinnen des Österreichischen
Seniorenrats, Ingrid Korosec (ÖVP) und Birgit Gerstorfer (SPÖ), nach
einem Rechtsanspruch auf ein analoges Leben. Für Schartel zeige
dieser Vorstoß, dass nun auch die Seniorenvertreter der
Regierungsparteien inhaltlich auf die Linie des zu Jahresbeginn
gestarteten „Pensionisten-Volksbegehrens“ einschwenken würden.
„Offenbar wachen nun endlich auch die Vertreter von ÖVP und SPÖ
im Seniorenrat auf und erkennen, dass der rücksichtslose
Digitalisierungs-Zug der eigenen Verlierer-Ampel bereits unzählige
ältere Bürger einfach überrollt hat. Wir Freiheitliche warnen seit
Jahren vor diesem unsozialen Digitalzwang, der unsere Senioren zu
Bürgern zweiter Klasse degradiert. Dass Korosec und Gerstorfer nun
genau das fordern, wofür wir seit langem kämpfen, ist eine späte
Einsicht, aber immerhin ein Schritt in die richtige Richtung“,
erklärte Schartel.
Die Forderungen des Seniorenrats würden sich nahtlos mit jenen
des von der „Initiative Faire Pensionen Österreich“ ins Leben
gerufenen und von der FPÖ unterstützten Volksbegehrens decken. Dort
sei das Recht auf ein Leben in analoger Form als zentraler
Bestandteil verankert. „Unsere Forderung ist glasklar: Der
Gesetzgeber muss sicherstellen, dass Pensionisten sämtliche
Informationen und Entscheidungen der öffentlichen Verwaltung auch in
analoger Form zur Kenntnis gebracht bekommen. Alle Anträge müssen
samt den jeweiligen Vordrucken wie bisher auf Papier aufgelegt werden
und sämtliche Amtswege müssen auch in Zukunft durchgehend analog
durchführbar bleiben!“, betonte die freiheitliche Seniorensprecherin.
Darüber hinaus müsse diese Verpflichtung auch für den privaten Sektor
gelten: „Auch Banken, Versicherungen, Stromanbieter oder
Telefonanbieter müssen ihren Kunden weiterhin eine vollkommen analoge
Abwicklung der Geschäfte ermöglichen. Niemand darf gezwungen werden,
sich ein Smartphone anzuschaffen, nur um am täglichen Leben teilhaben
zu können!“
Abschließend richtete Schartel eine direkte Einladung an die
beiden Präsidentinnen des Seniorenrats, ihren Worten nun auch echte
Taten folgen zu lassen: „Es reicht nicht, in Sonntagsreden einen
Rechtsanspruch zu fordern, während die eigenen Parteien in der
Regierung den analogen Kahlschlag vorantreiben. Wenn es Ingrid
Korosec und Birgit Gerstorfer wirklich ernst mit den Anliegen unserer
älteren Generation meinen, dann lade ich sie heute herzlich dazu ein,
das ‚Pensionisten-Volksbegehren‘ aktiv zu unterstützen und zur
Unterschrift aufzurufen! Nur gemeinsam können wir den Druck auf die
Regierung erhöhen und echte Wahlfreiheit statt Digitalzwang
gesetzlich verankern!“