Wien (OTS) – Neue Berichte zeigen: Die Probleme bei U2/U5 sind kein
Einzelfall.
Neben der Pilgramgasse werden nun auch Schäden im Bereich der
Zweierlinie bekannt – von Rissen bis zu Mauerschäden.
„Das ist Kontrollverlust. Und gleichzeitig läuft dieses Projekt
extrem intransparent: Von Schäden über den Zeitplan bis hin zu den
Kosten wird alles klein geredet oder gar nicht offengelegt“, sagt FPÖ
Wien-Stadtwerkesprecher LAbg. Klemens Resch.
Besonders bedenklich: „Selbst im Gemeinderat werden unsere
Anfragen zum Projekt gar nicht, kaum oder ausweichend beantwortet.
Statt klarer Zahlen gibt es PR-Sätze. Das wirkt, als wolle man
Probleme verschleiern. Das ist untragbar.“
„Wir erleben gerade live, wie sich dieses Projekt zum größten
Bauskandal der Zweiten Republik entwickelt“, befürchtet Resch und
fordert Stadträtin Sima auf, endlich Verantwortung zu übernehmen:
vollständige Offenlegung aller Schadensmeldungen, verbindliche
Sicherheitsmaßnahmen, rasche Schadensbehebung und volle
Schadloshaltung von Mietern und Eigentümern. Zudem braucht es klare
Angaben zu Zeitplan und Gesamtkosten.
„Dieses Projekt braucht endlich Kontrolle, Klarheit und
Verantwortung – jetzt“, so Resch abschließend.