FPÖ – Nepp: Wien wurde durch unkontrollierte Migration zum Sicherheitsrisiko

Wien (OTS) – „Diese Statistik dürfte wohl das Ende aller
Verharmlosungspredigten
sein. Wer weiterhin so tut, als hätten massive Zuwanderung und
gescheiterte Integration keine Auswirkungen auf unsere Stadt, handelt
fahrlässig“, erklärt Wiens FPÖ-Chef Dominik Nepp zum aktuellen
„Statistischen Jahrbuch – Migration und Integration“.

So wurden 2025 in Österreich rund 345.100 Tatverdächtige
ermittelt. 47,7 Prozent davon waren ausländische Staatsangehörige.
2020 waren es noch 39,5 Prozent. Selbst wenn man ausschließlich die
in Österreich wohnhaften ausländischen Tatverdächtigen betrachtet,
machen diese 30,6 Prozent aller Tatverdächtigen aus. Und das bei
einem Ausländeranteil an der Bevölkerung von 20,3 Prozent: „Fast
jeder zweite Tatverdächtige hat keinen österreichischen Pass. Diese
Entwicklung darf man weder schönreden noch tabuisieren. Denn
Sicherheit beginnt immer dort, wo Probleme ausgesprochen werden“, so
Nepp.

Für Wien seien diese Migrationszahlen besonders alarmierend. Denn
es konzentriert sich die Fluchtmigration außergewöhnlich stark auf
die Bundeshauptstadt. So wohnen 56 Prozent aller in Österreich
lebenden Menschen, die in Afghanistan, Syrien oder Irak geboren
wurden, tatsächlich in Wien.

Besonders problematisch sei die Kombination aus Zivilisations-
und den erheblichen Integrationsdefiziten. Die Arbeitslosenquote von
Staatsangehörigen aus Afghanistan, Syrien und Irak liegt bei 28,9
Prozent und damit an der Spitze der im Bericht ausgewiesenen
Herkunftsgruppen. Gleichzeitig handelt es sich um besonders junge
Bevölkerungsgruppen. So liegt das Durchschnittsalter bei Somaliern
bei 23,3 Jahren, bei Syrern bei 24,7 Jahren und bei Afghanen bei 26,7
Jahren.

„Wien konzentriert einen enormen Teil der österreichischen
Fluchtmigration in einer Stadt, in der die Integrationssysteme längst
erschöpft sind. Wer diese Entwicklung einfach fortschreibt, züchtet
sich die Probleme von morgen. Ludwig und seine SPÖ haben Wien zum
Hauptanziehungspunkt der österreichischen Migrationspolitik und damit
zum Sicherheitsrisiko gemacht“, stellt Nepp fest.

Auch die Haftstatistik zeige die sicherheitspolitische Dimension.
Anfang 2026 befanden sich 0,06 Prozent der österreichischen, aber
0,28 Prozent der ausländischen Staatsangehörigen in Haft. Bei
Angehörigen afrikanischer Staaten lag die Quote mit 1,07 Prozent
nochmals deutlich höher. Für Wien fordert der Freiheitliche daher
abschließend „illegale Migration stoppen, weitere Zuwanderung in das
Sozialsystem verhindern, konsequent abschieben, wenn das
Aufenthaltsrecht erloschen ist und Sicherheit und Interessen der
Wiener Bevölkerung wieder an die erste Stelle setzen.“