FPÖ – Mölzer: „SPÖ-Freunderlwirtschaft auf Kosten der heimischen Kulturschaffenden“

Wien (OTS) – Im Zuge einer parlamentarischen Anfrage an den roten
Kulturminister
Babler bringt FPÖ-Kultursprecher Wendelin Mölzer die jüngst bekannt
gewordene Direktvergabe von knapp 60.000 Euro Steuergeld an das SPÖ-
nahe Institut FORESIGHT Research Hofinger GmbH auf den Tisch.
„Während Musikschulen, Künstler und Vereine in Österreich jeden Euro
dreimal umdrehen müssen, wirft das rote Ministerium dieses Geld für
eine Migranten-Studie hinaus – und das ohne Ausschreibung“, so
Mölzer.

Es dränge sich die Frage auf, so der freiheitliche Abgeordnete
weiter, „warum dieser Auftrag nicht öffentlich ausgeschrieben wurde,
weshalb man gerade ein politisch belastetes Institut wie FORESIGHT
ausgewählt hat und ob der bekannte Strategie-Mailskandal bei der
Entscheidung überhaupt berücksichtigt wurde.“

Der freiheitliche Kultursprecher wolle vom Vizekanzler zudem
wissen, welchen „Mehrwert“ eine derartige Studie haben soll, wenn
gleichzeitig die österreichische Kulturlandschaft sträflich
vernachlässigt wird. „Wie rechtfertigt die Regierung, dass für ein
ideologisch motiviertes Migrantenprojekt solche Mittel zur Verfügung
gestellt werden, anstatt für unsere heimischen Kulturschaffenden?“,
so Mölzer.

Die FPÖ fordert daher volle Transparenz über die Vergabe, die
Offenlegung sämtlicher Verträge und eine klare Auflistung aller
Kulturförderungen im Jahr 2025. „Es reicht – Steuergeld darf nicht
länger für parteipolitische Freunderlwirtschaft missbraucht werden,
während die österreichische Kultur den Kürzeren zieht“, betonte
Mölzer abschließend.