FPÖ – Kassegger/Hammerl: „Versorgungssicherheit wird durch verantwortungslose schwarz-rot-pinke Energiepolitik aufs Spiel gesetzt“

Wien (OTS) – Als „grob verantwortungslos und fahrlässig“ bezeichneten
heute die
beiden FPÖ-Energiesprecher NAbg. Axel Kassegger und NAbg. Paul
Hammerl die Aussagen von ÖVP-Energieminister Hattmannsdorfer zur
angeblich gesicherten Treibstoffversorgung. Dessen Versuch, die
Bevölkerung mit Verweisen auf staatliche Reserven zu beruhigen, sei
in Wahrheit ein durchsichtiges und gefährliches Manöver, das die
Versorgungssicherheit Österreichs massiv gefährde – nicht ohne Grund
haben wir uns daher Ende März gegen die Freigabe der strategischen
Ölreserven ausgesprochen“, so die beiden FPÖ-Energiespeicher weiter.

„Was ÖVP-Energieminister Hattmannsdorfer hier betreibt, ist ein
hochriskantes Spiel mit der Versorgungssicherheit Österreichs. Er
gibt strategische Reserven frei, die ausschließlich für den absoluten
Notfall vorgesehen sind, während gleichzeitig die OMV ihre Zukäufe am
Weltmarkt reduziert. Das ist ein reines Nullsummenspiel bei der
verfügbaren Menge, aber ein massives Minus für unsere
Krisenvorsorge“, erklärte Hammerl und weiter: „Der ÖVP-Minister
versucht, der Bevölkerung Handlungsfähigkeit vorzugaukeln, während er
in Wahrheit unsere Notlager leert und Österreich in einer ohnehin
angespannten geopolitischen Lage noch verwundbarer macht. Das ist
keine verantwortungsvolle Politik, sondern reines Polit-Marketing auf
dem Rücken der Österreicher.“

Dieses Vorgehen sei aber symptomatisch für die gesamte
Energiepolitik der schwarz-rot-pinken Regierung. „Anstatt für eine
stabile, leistbare und unabhängige Energieversorgung zu sorgen, setzt
die Regierung auf hektische Ad-hoc-Maßnahmen, planlose Eingriffe und
kurzsichtige PR-Aktionen. Eine nachhaltige Strategie fehlt völlig.
Die Leidtragenden sind einmal mehr die Bürger, die nicht nur um die
Versorgungssicherheit bangen müssen, sondern gleichzeitig unter den
massiv gestiegenen Energiepreisen leiden“, erklärte Kassegger.

„Wir Freiheitliche fordern einen sofortigen Stopp dieser
verantwortungslosen Plünderung unserer strategischen Reserven sowie
eine Rückkehr zu einer vernunftbasierten Energiepolitik, die die
Interessen Österreichs konsequent in den Mittelpunkt stellt. Dazu
gehören die Stärkung der heimischen Energieproduktion,
Technologieoffenheit statt ideologischer Verbote, der Ausbau
verlässlicher Partnerschaften sowie ein Ende der kostspieligen
Sanktionen, die Österreich wirtschaftlich schwächen. Ziel muss eine
sichere, leistbare und unabhängige Energieversorgung für unsere
Bevölkerung und unseren Wirtschaftsstandort sein“, betonten Kassegger
und Hammerl.