Wien (OTS) – „Heute findet im Europäischen Parlament in Straßburg
eine
hochkarätige Veranstaltung zum Thema Lithium und Gesundheit unter dem
Titel ‚Essentielles Lithium – das unterdrückte Element für Denk-,
Friedens- und Demokratiefähigkeit in Europa‘ statt. Der deutsche
Arzt, Wissenschaftler und Spiegel-Bestsellerautor Dr. Michael Nehls
wird dabei seine neuesten Erkenntnisse über die Bedeutung von Lithium
für die geistige Gesundheit und die Prävention neurodegenerativer
Erkrankungen präsentieren“, erklärte der freiheitliche EU-Abgeordnete
Gerald Hauser.
Die Veranstaltung wurde vom FPÖ-Abgeordneten Hauser (Patriots for
Europe) organisiert, am Podium sitzen auch die EU-Mandatare Virginie
Joron aus Frankreich, Barbara Bonte aus Belgien (beide Patriots for
Europe) und Ivan David aus der Tschechischen Republik (ESN). Bereits
im vergangenen Jahr hatte Dr. Michael Nehls im Europäischen Parlament
einen vielbeachteten Vortrag zu diesem Thema gehalten. Nehls
veröffentlichte zudem den Spiegel-Bestseller „Das Lithium-Komplott“,
in dem er die These vertritt, dass Lithium in Mikrodosen eine
zentrale Rolle für die Gehirngesundheit spiele und ein Mangel unter
anderem mit Depressionen, Aggressionen sowie neurodegenerativen
Erkrankungen wie Alzheimer in Zusammenhang stehen könnte.
„Auf Grundlage dieses Vortrags haben wir damals einen Antrag im
Europäischen Parlament eingebracht, wonach Lithium als essenzielles
Spurenelement – ähnlich wie Vitamine – anerkannt werden soll. Zudem
sollen niedrig dosierte Lithiumpräparate als Nahrungsergänzungsmittel
zugelassen werden“, so Hauser. Der Antrag wurde jedoch bislang nicht
auf die Tagesordnung einer Ausschusssitzung gesetzt.
Für Hauser ist das unverständlich: „Gerade, weil selbst die
Europäische Kommission mittlerweile einräumt, dass eine Neubewertung
möglich sein könnte, wäre eine parlamentarische Behandlung dringend
notwendig.“ Gesundheitskommissar Oliver Várhelyi schrieb nämlich in
einer Anfragebeantwortung an mich: „Nach dem derzeitigen
Kenntnisstand der Kommission liegt jedoch kein Nachweis dafür vor,
dass die Aufnahme von Lithium über die Ernährung die kognitive
Funktion entscheidend beeinflusst (…) Die Kommission wird mit der
EFSA darüber beraten, ob (…) untersucht werden sollte, ob Lithium
möglicherweise als essenziell einzustufen ist.“
Hauser stellte daher eine Folgeanfrage an die Kommission und
wollte wissen, ob es bereits eine Stellungnahme der EFSA zu Lithium
als potenziell essenziellem Nährstoff gibt. „Wir geben nicht auf. Wir
werden weitere Anträge stellen und die Öffentlichkeit weiter über
dieses wichtige Thema und über die neuesten Erkenntnisse zu Lithium
informieren. Es geht um die Gesundheit der Menschen und darum, dass
wissenschaftliche Erkenntnisse endlich objektiv geprüft werden“,
betonte Hauser abschließend.