FPÖ – Hafenecker: „Vernichtender Rechnungshofbericht zur OBS kann nur das Aus für die ORF-Zwangssteuer zur Folge haben!“

Wien (OTS) – „Der Rechnungshof stellt der ORF-Beitrags Service GmbH
ein
vernichtendes Zeugnis aus, das unsere freiheitlichen Kritikpunkte
vollinhaltlich bestätigt. Statt Einsparungen gab es
Kostensteigerungen, massive Ausgaben für externe Berater, ein
überfordertes Kundenservice und heilloses Datenchaos, durch das
Bürger mit Mehrfachvorschreibungen des ORF-Beitrags behelligt wurden.
Besonders makaber waren die Aufforderungen an Tote, die
Haushaltsabgabe einzuzahlen. Reparaturversuche an diesem Pleiten- und
Pannenbetrieb sind sinnlos, die ORF-Zwangssteuer muss sofort
abgeschafft werden!“, forderte heute FPÖ-Generalsekretär und
Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker, MA zu den Ergebnissen der
Prüfung der OBS durch den Rechnungshof.

Hafenecker erinnerte daran, dass die Freiheitlichen seit
Einführung der unseligen ORF-Haushaltsabgabe nicht nur diese als
solche, sondern auch „das ganze Einhebungsdesaster“ aufgezeigt
hätten. „Die Zahlungsaufforderungen für den ORF-Beitrag an die Katze
von Gerald Grosz und an meinen bereits vor Jahren verstorbenen
Großvater stehen synonym für tausende Österreicher, die Opfer dieses
Dilettantismus wurden. Dass der mit einem Milliardenbudget üppigst
ausgestattete ORF nicht einmal schafft, seine hochsensiblen Daten
korrekt zu verwalten, während in der Chefetage 74 Personen
Jahresgehälter jenseits der 170.000 Euro kassieren, ist ein echtes
Armutszeugnis. Zu den Gagenkaisern gehört übrigens der OBS-
Geschäftsführer selbst mit fast 200.000 Euro pro Jahr – wofür? Das
fragt man sich angesichts dieses Rechnungshofberichts“, so
Hafenecker.