FPÖ – Hafenecker: „ORF reformieren, Zwangssteuer abschaffen, Luxusgagensumpf trockenlegen!“

Wien (OTS) – „Kein einziger Österreicher hat Verständnis für den
zwangssteuerfinanzierten Luxusgagensumpf am Küniglberg. Eine Reform
des ORF zu einem verschlankten Grundfunk ist überfällig, die
Haushaltsabgabe muss weg!“, forderte heute FPÖ-Generalsekretär und
Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker, MA nach Medienberichten,
wonach laut Rechnungshof das Jahres-Durchschnittsgehalt im ORF 2024
bereits 99.200 Euro brutto und damit 7.140 Euro brutto monatlich
betragen habe.

„Den Ausschlag für diesen Exzess machen sicher nicht die Gehälter
von Kameraleuten, Tontechnikern oder Beleuchtern aus, sondern die
Gagen der Chefetage am Küniglberg. 251.300 Euro Jahresgehalt bekamen
2024 die vierzehn ORF-Direktoren, unfassbare 427.000 Euro ORF-
Generaldirektor Weißmann. Laut Transparenzliste vom Vorjahr gibt es
im ORF 74 Personen, die mehr als 170.000 Euro im Jahr ‚verdienen‘ –
dieser Privilegiensumpf gehört trockengelegt“, so der freiheitliche
Mediensprecher weiter.

Dass sich die ORF-Gagenkaiser im November eine Aussetzung der
Inflationsanpassung für 2026 und 2027 verordnet hätten, klinge daher
wie blanker Hohn. „Dass die Verlierer-Ampel diesen Privilegiensumpf
weiter auswuchern und die teuerungsgeplagten Bürger mit der ORF-
Zwangssteuer dafür zahlen lässt, ist angesichts von Programm und
Berichterstattung leider kein Wunder: Die Systemparteien hegen und
pflegen ihre Systempropagandaanstalt, das ist eine Symbiose des
Machterhalts.“

Derartig hohe Gehälter, die im Schnitt um 89 Prozent über dem
Branchendurchschnitt liegen, würden in Kombination mit der
Zwangssteuer nicht nur einen Schlag ins Gesicht der Bevölkerung
darstellen, sondern auch wettbewerbsverzerrend gegenüber anderen,
privaten Medien wirken. „Darüber sollte sich ein selbsternannter
Medienexperte, der bekanntlich 2024 am SPÖ-Wahlprogramm mitgearbeitet
hat, eher Gedanken machen, anstatt sich aus vermeintlich objektiver
Perspektive schützend vor den ORF-Privilegienstadl zu stellen und
sich vorgeblich um die Medienvielfalt zu sorgen“, führte Hafenecker
mit Bezug auf aktuelle Aussagen des Reporter-ohne-Grenzen-Präsidenten
gegenüber der APA aus.