FPÖ – Ecker: „Ministerium bestätigt freiheitliche Forderung nach besserer Gesundheitsdatengrundlage!“

Wien (OTS) – „Eine langjährige freiheitliche Forderung wird nun durch
das
Verteidigungsministerium inhaltlich bestätigt: Eine verpflichtende
Gesundheitsuntersuchung könnte repräsentative Daten zum
Gesundheitsstatus junger Frauen liefern und erstmals einen fundierten
Querschnitt innerhalb dieser Bevölkerungsgruppe ermöglichen“,
erklärte FPÖ-Frauensprecherin NAbg. Rosa Ecker zur Beantwortung ihrer
parlamentarischen Anfrage. „Damit zeigt sich: Die fehlende
Datengrundlage ist eine ernst zu nehmende Lücke in der Prävention und
Frauengesundheit.“

Während Männer im Rahmen der Stellung medizinisch untersucht
werden, gibt es für Frauen kein vergleichbares Instrument. Frauen
werden beim Bundesheer erst untersucht, wenn sie sich für eine
Ausbildung melden. Die Zahl dieser Untersuchungen stieg von 183 im
Jahr 2020 auf 449 im Jahr 2025 – ca. 145 %. „Wer gezielte Prävention
betreiben will, braucht belastbare Daten. Einzelne freiwillige
Untersuchungen reichen nicht aus, um gesundheitspolitisch fundierte
Aussagen über eine ganze Altersgruppe treffen zu können“, kritisierte
Ecker.

Das Ministerium bestätigt dabei selbst, dass eine verpflichtende
Untersuchung eine repräsentative Datengrundlage ermöglichen würde.
Gleichzeitig wird die Nutzung der bestehenden Stellungsstraßen für
eine sogenannte „Gesundheitsstraße“ weiterhin geprüft. „Wenn die
Infrastruktur vorhanden ist und das Ministerium den Mehrwert einer
repräsentativen Datenerhebung anerkennt, muss daraus endlich ein
konkretes Modell entstehen. Gerade bei Prävention zählt Zeit“,
fordert Ecker.

„Es geht ausdrücklich nicht um eine Wehrpflicht für Frauen,
sondern darum, eine bestehende Lücke in der Frauengesundheit zu
schließen. Die Anfragebeantwortung bestätigt den Nutzen einer
systematischen Erhebung. Diese Erkenntnis darf nicht folgenlos
bleiben, sondern muss endlich in konkrete Maßnahmen münden“, so
Ecker.