Wien (OTS) – Scharfe Kritik übt der Wiener FPÖ-Landtagsabgeordnete
Andreas Bussek
an der WH International Services GmbH. Mittlerweile erhält die zur
Wien Holding gehörenden Gesellschaft bis 2030 jährlich rund sieben
Millionen Euro aus dem Wiener Budget für Auslandsbüros. Der Nutzen
und die Notwendigkeit dieser Konstruktion, die so viel Geld
verschlingt, bleiben jedoch mehr als fragwürdig. „Hier zeigt sich
einmal mehr, wie das rote System funktioniert: gut dotierte Posten,
personelle Verflechtungen mit der SPÖ und Millionen an Steuergeld für
eine Gesellschaft, deren tatsächlicher Mehrwert für die Wiener nicht
erkennbar ist. Das ist ein weiterer Fall von rotem Postenschacher und
teuren Versorgungsgschichtln“, kritisiert Bussek.
Besonders unverständlich ist, dass die Gesellschaft insgesamt 57
Mitarbeiter beschäftigt, davon 26 in Wien, obwohl sie neun
Auslandsbüros betreibt. Gleichzeitig fließen Millionen an
öffentlichen Mitteln und werden hohe Kapitalrücklagen aufgebaut,
während die Jahresergebnisse überschaubar bleiben. „Die Wiener
finanzieren hier offenbar einen weiteren Selbstbedienungsladen im
roten Beteiligungsdschungel. Das gehört lückenlos überprüft“, fordert
Bussek. Die FPÖ verlangt daher eine umfassende Kontrolle der WH
International Services GmbH sowie sämtlicher städtischer
Beteiligungen und Tochtergesellschaften.