Wien (OTS) – Mit scharfen Worten reagierten heute der freiheitliche
Bildungssprecher NAbg. Hermann Brückl und der FPÖ-Bezirksvorsteher-
Stellvertreter von Simmering, Daniel Eigner, auf Berichte über
Unterrichtsmaterialien und Projekte, mit denen Volksschulkinder in
Wien bereits im frühen Alter mit Themen rund um Queer- und
Genderidentitäten konfrontiert werden sollen. „Während unsere Schüler
bei Lesen, Schreiben und Rechnen immer weiter zurückfallen,
beschäftigt sich die Wiener Bildungsdirektion lieber mit
ideologischen Experimenten an unseren Kindern. Das ist ein
bildungspolitischer Totalschaden“, kritisierte Brückl.
„Anstatt den dramatischen Leistungsabfall, den massiven
Lehrermangel und die Folgen der gescheiterten Massenzuwanderung an
unseren Schulen endlich in den Griff zu bekommen, werden Volksschulen
zum ideologischen Versuchslabor einer links-grünen Agenda
umfunktioniert. Wer Sechsjährige mit Fragen der Geschlechtsidentität
konfrontiert, hat jedes Maß verloren. Kinder brauchen Bildung statt
Indoktrination und Leistung statt Ideologie“, erklärte Brückl.
Dem stimmte auch der FPÖ-Bezirksvorsteher-Stellvertreter von
Simmering, Daniel Eigner, zu: „Mich erreichten mehrere Beschwerden
von Eltern, deren Kinder in Schulen gehen, in deren direktem Umfeld
mit Plakaten für Pride-Month und LGBTQ-Ideologie geworben wird.
Sexualität und Geschlechteridentität sollten Privatsache sein und
haben im direkten Umfeld von Schulen nichts verloren. Die Stadt Wien
soll dafür sorgen, dass unsere Kinder von dieser Ideologie verschont
bleiben, anstatt damit indoktriniert zu werden“, so Eigner.
Brückl pflichtete dem bei und ergänzte, dass es besonders
alarmierend sei, dass derartige Inhalte über offizielle Kanäle der
Bildungsdirektion an Schulen herangetragen würden. „Der Staat hat
weltanschaulich neutral zu sein. Es ist nicht Aufgabe öffentlicher
Schulen, Kindern politische oder gesellschaftsideologische
Überzeugungen zu vermitteln. Eltern müssen sich darauf verlassen
können, dass ihre Kinder in der Volksschule lesen, schreiben und
rechnen lernen – und nicht mit den Wunschvorstellungen linker
Aktivisten konfrontiert werden.“
Der freiheitliche Bildungssprecher forderte NEOS-Bildungsminister
Wiederkehr auf, diesem Treiben umgehend ein Ende zu setzen und
sämtliche einschlägigen Unterrichtsmaterialien sowie Kooperationen
mit ideologisch geprägten Vereinen einer umfassenden Überprüfung zu
unterziehen.
„Unsere Kinder sind keine Versuchskaninchen für die Gender- und
Queer-Ideologie. Die Volksschule hat einen klaren Bildungsauftrag –
und der lautet Wissensvermittlung, Sprachkompetenz und
Leistungsförderung. Die FPÖ wird alles daransetzen, dass diese
ideologische Umerziehung an Österreichs Schulen beendet wird“, so
Brückl und Eigner abschließend.