FPÖ – Berger: „Enthüllungen über IGGÖ-Positionen zeigen dringenden Handlungsbedarf zum Schutz von Mädchen und unserer Werteordnung“

Wien (OTS) – Die jüngsten Enthüllungen über einen
Feststellungsbescheid der
Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) aus dem Jahr
2019, wonach das Tragen eines Kopftuchs nach schiitischer Lehre
bereits für Mädchen ab einem Alter von acht Jahren als verpflichtend
angesehen wird, zeigen einmal mehr die Problematik religiöser
Bevormundung und gesellschaftlicher Parallelentwicklungen in
Österreich auf. „Die seit 2015 von den Einheitsparteien und den
gescheiterten ÖVP-Innenministern zugelassene illegale
Masseneinwanderung unter dem Asyldeckmantel ist der eigentliche Grund
dafür, dass wir heute überhaupt über ein Kopftuchverbot an Schulen
sowie über Parallel- und Gegengesellschaften mitten in unserer Heimat
diskutieren müssen. Wer Mädchen bereits im Volksschulalter verhüllen
will, zeigt, wie notwendig eine klare und konsequente Haltung des
Staates in dieser Frage ist. Hier muss die schwarz-rot-pinke
Regierung und insbesondere ÖVP-Integrationsministerin Bauer endlich
aktiv werden und solchen Bestrebungen einen Riegel vorschieben“, so
heute FPÖ-Familiensprecherin NAbg. Ricarda Berger zu einem
diesbezüglichen „Krone“-Bericht.

„Das Kopftuch ist nichts anderes als ein Symbol des politischen
Islams, der Unterdrückung von Frauen und damit archaischer
Gesellschaftsvorstellungen, die bei uns schlichtweg nichts verloren
haben. Das gilt nicht nur für Schulen, sondern für alle Bereiche des
öffentlichen Lebens“, betonte Berger und weiter: „Wenn bereits
Volksschulkinder unter religiösen Druck gesetzt werden und Mädchen
schon im Alter von acht Jahren verhüllt werden sollen, dann hat das
nichts mit Selbstbestimmung oder freier Religionsausübung zu tun,
sondern mit einer frühen Form der Unterordnung und gesellschaftlichen
Abgrenzung. Besonders alarmierend ist, dass die IGGÖ in dem
bekanntgewordenen Bescheid selbst den Anspruch erhebt, die ‚höchste
Instanz‘ zur Beurteilung anerkannter islamischer Religionspraxis in
Österreich zu sein und dabei Positionen vertritt, die mit den
Grundwerten einer aufgeklärten und gleichberechtigten Gesellschaft
kaum vereinbar sind. Laut den veröffentlichten Informationen wird
darin die Verhüllung von Haaren, Hals und Nacken als ‚untrennbarer
Teil‘ des Kopftuchs beschrieben und die Verpflichtung bereits für
sehr junge Mädchen abgeleitet.“

„Diese besorgniserregenden Entwicklungen bestätigen leider all
jene Warnungen, die von uns Freiheitlichen seit Jahren ausgesprochen
werden. Wer ernsthaft Integration will, muss klar festhalten, dass
die Rechte von Kindern, die Gleichberechtigung von Frauen und Männern
sowie unsere gesellschaftlichen Grundwerte über religiösen
Vorschriften stehen. Wir brauchen endlich eine konsequente
Integrationspolitik, die Parallelgesellschaften verhindert,
islamistischen Tendenzen entschieden entgegentritt und Kinder vor
religiösem oder familiärem Druck schützt“, forderte Berger.

„Der politische Islam hat in Österreich keinen Platz, schon gar
nicht an unseren Schulen. Wir fordern daher seit Langem ein
Kopftuchverbot sowie ein Verbot der Verschleierung in öffentlichen
Pflichtschulen für das gesamte schulische Personal, insbesondere für
Lehrerinnen“, stellte die FPÖ-Familiensprecherin klar.