Wien (OTS) – Das aktuelle CHE Hochschulranking 2026 wirtschafts- und
sozialwissenschaftlicher Studien an FH/HAW zeigt ein ausgesprochen
positives Bild. Besonders auffällig ist die hohe Zufriedenheit der
Studierenden in zentralen Qualitätsdimensionen des Studiums.
Die österreichischen FH/HAW erreichen in zahlreichen Bereichen
Spitzenbewertungen insbesondere bei der Studienorganisation, der
Betreuung durch Lehrende, der Unterstützung im Studium sowie der
Berufs- und Praxisorientierung. Gerade jene Faktoren, die für
Studienerfolg und den erfolgreichen Berufseinstieg entscheidend sind,
werden von den Studierenden besonders positiv hervorgehoben.
Auffallend ist zudem die konstant hohe Qualität über
unterschiedliche Fachbereiche hinweg von Wirtschaftsinformatik über
Betriebswirtschaft, Soziale Arbeit bis hin zu
Wirtschaftsingenieurwesen. Mehrere österreichische FH/HAW erzielen
Bewertungen deutlich über vier von fünf möglichen Sternen und
bestätigen damit ihre starke Position im deutschsprachigen
Hochschulraum.
„ Das CHE Ranking bestätigt einmal mehr die zentrale Rolle
unserer Hochschulen: praxisnah, modern organisiert, eng an den
Bedürfnissen der Studierenden orientiert und mit starkem Fokus auf
Beschäftigungsfähigkeit und berufliche Perspektiven “, so FHK-
Präsidentin Ulrike Prommer. „ Wer in unsere Hochschulen investiert,
stärkt Österreichs Innovationskraft, soziale Aufstiegschancen und den
Wissenstransfer in die Gesellschaft effizienter als jeder andere
Bildungsbereich. “
FHK-Generalsektretär Kurt Koleznik ergänzt: „ Gerade in einer
Zeit, in der Fragen der Qualität der Lehre, der sozialen
Durchlässigkeit und der Arbeitsmarktrelevanz zunehmend an Bedeutung
gewinnen, unterstreichen die Ergebnisse die hohe Leistungsfähigkeit
unserer Hochschulen. Um diese positiven Effekte abzusichern,
appellieren wir erneut an die Bundesregierung, die finanziellen und
strukturellen Rahmenbedingungen unserer Hochschulen zu verbessern. Es
braucht eine nachhaltige, strukturelle Finanzierung der angewandten
Forschung und Lehre an FH/HAW sowie eine Möglichkeit extern
akkreditierte Doktoratsprogramme an forschungsstarken FH/HAW anbieten
zu können. “
„ Frau Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner hat erkannt, dass
die FH/HAW ein Kernstück ihrer Wissenschaftspolitik sein können.
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, daraus konkrete Reformen entstehen
zu lassen “, so FHK-Präsidentin Prommer abschließend.