Wien (OTS) – Auf Einladung von Bundesminister Norbert Totschnig kamen
Regierungschefin-Stellvertreterin und Umweltministerin Sabine Monauni
(Liechtenstein), Umweltminister Serge Wilmes (Luxemburg),
Umweltminister Carsten Schneider (Deutschland) sowie Katrin
Schneeberger, Direktorin des Bundesamtes für Umwelt (Schweiz), zum
Austausch über aktuelle umwelt- und klimapolitische Herausforderungen
zusammen.
Internationale Zusammenarbeit stärken
Im Mittelpunkt der Gespräche standen die internationale
Zusammenarbeit im Umwelt- und Klimaschutz sowie die Vorbereitung auf
die bevorstehenden UNO-Konferenzen zu Klima und Biodiversität. Die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer betonten die Bedeutung einer
konsequenten Umsetzung der vereinbarten Ziele und eines engen
Austauschs auf europäischer und internationaler Ebene.
Klima- und Naturschutz gemeinsam vorantreiben
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Themen Klimaschutz,
Biodiversität und Naturschutz. Einigkeit bestand darüber, dass der
Weg zur Klimaneutralität mit dem Ausbau erneuerbarer Energien und dem
Erhalt natürlicher Lebensräume Hand in Hand gehen muss. Auch die
Umsetzung der EU-Wiederherstellungsverordnung und die
Wiederherstellung geschädigter Ökosysteme wurden diskutiert.
Nachhaltige Wirtschaft als Chance
Die Ministerinnen und Minister tauschten sich zudem über nachhaltiges
Wirtschaften aus. Im Fokus standen die Bioökonomie und Maßnahmen zur
Verringerung von Kunststoffabfällen. Dabei wurde hervorgehoben, dass
nachhaltige Lösungen nicht nur dem Umwelt- und Klimaschutz dienen,
sondern auch Innovation, Wertschöpfung und Beschäftigung fördern
können.
Geopolitische Herausforderungen im Blick
Auch die Auswirkungen aktueller geopolitischer Entwicklungen auf
Umwelt- und Klimapolitik wurden erörtert. Themen wie die Versorgung
mit kritischen Rohstoffen für grüne Technologien sowie die
sicherheitspolitischen Folgen des Klimawandels verdeutlichen die
Notwendigkeit einer engen internationalen Zusammenarbeit.
Totschnig: Vertrauensvoller Austausch ist entscheidend
„Es war mir eine große Freude, im Rahmen dieses traditionell
freundschaftlichen Treffens aktuelle Herausforderungen im Klima- und
Umweltbereich zu besprechen. Gerade bei Klima- und Umweltthemen
braucht es einen engen und vertrauensvollen Austausch, um wirksame
Lösungen zu entwickeln. Gleichzeitig bietet dieses Format die
wertvolle Gelegenheit, die Beziehungen zu unseren deutschsprachigen
Partnerländern weiter zu vertiefen“ , so Umweltminister Norbert
Totschnig.
Den Abschluss des Treffens bildete der gemeinsame Besuch des
Sommernachtskonzerts der Wiener Philharmoniker vor der Kulisse von
Schloss Schönbrunn. Das nächste Treffen der deutschsprachigen
Umweltministerinnen und Umweltminister wird 2027 in der Schweiz
stattfinden.
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