Wien (OTS) – Der seit vier Jahren schwelende Krieg in Europa hat die
energiepolitischen Gewissheiten grundlegend erschüttert. Gleichzeitig
haben sich die heimischen Gasspeicher in diesem Winter wieder
verstärkt geleert. Gerade für ein kleines, stark importabhängiges
Land wie Österreich ist es unerlässlich, sich mit dem „worst case“
auseinanderzusetzen:
Was wäre, würden selbstverständliche Gasimporte von einem Tag auf
den anderen versiegen?
Noch immer werden in den Wintermonaten über zwei Drittel des
Energiebedarfs durch teure Gasimporte aus dem Ausland gedeckt.
Gleichzeitig brechen mit dem EU-Beschluss zum vollständigen Ausstieg
aus russischem Erdgas bis 2027 und dem Verbot von russischem LNG ab
Jänner 2027 alte Import-Gewissheiten endgültig weg. Und Österreich
gerät bei LNG-Lieferungen zunehmend in neue Erpressbarkeiten von
Staaten wie den USA oder Katar. Energiesicherheit wird damit zur
zentralen Frage nationaler Sicherheit.
Zwtl.: Lagebesprechung zur Versorgungssicherheit
Zum Jahrestag des Ukraine-Kriegs lädt die IG Windkraft zu einer
Lagebesprechung mit Energie- und Sicherheitsexperten . Im Fokus
stehen die aktuelle Versorgungslage, geopolitische Risiken,
strategische Autonomie – und die Rolle von heimischem Winterstrom als
Sicherheitsfaktor.
Termin und Ort:
Montag, 23. Februar 2026
9:00 Uhr
„Breakout Lab“, WeXelerate 2. Stock
Praterstraße 1 (Eingang neben „El Gaucho“)
1020 Wien
Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:
– Josef Plank
Präsident IG Windkraft
– Franz Angerer
Geschäftsführer Österreichische Energieagentur
– Michael Zinkanell
Direktor des AIES Austria Instituts für Europa- und
Sicherheitspolitik
Medienvertreterinnen und -vertreter sind zum Pressetermin mit
Interviewmöglichkeit herzlich eingeladen.
Um Akkreditierung unter [email protected] wird ersucht.
Zum Ukraine-Jahrestag: Keine Sicherheit ohne Energiesicherheit
Datum: 23.2.2026, um 09:00 Uhr
Ort: „Breakout Lab“, WeXelerate 2. Stock Praterstraße 1, 1020
Wien