Wien (OTS) – Die ASFINAG-Autobahnmeisterei Kaisermühlen war gestern,
11. Mai der
Schauplatz der sogenannten „Innovationsafari“ 2026. Entsprechende
Projekte, Ideen und Potenziale wurden dabei anschaulich bzw. greifbar
präsentiert. Nicht nur von Seiten der ASFINAG, sondern gleichsam von
den ÖBB, den Wiener Stadtwerken und dem Flughafen Wien. Die vier
Unternehmen haben sich in puncto Open Innovation vernetzt und leben
den regelmäßigen Austausch mit dem gemeinsamen Ziel, die Mobilität in
Österreich weiter zu optimieren.
Die hochkarätige Besetzung der Veranstaltung: Peter Hanke,
Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur und die
ASFINAG-Vorstände Hartwig Hufnagl und Herbert Kasser. Sowie Monika
Unterholzner, stellvertretende Generaldirektorin der Wiener
Stadtwerke Gruppe, ÖBB-Infrastruktur-Vorstand Johann Pluy und Julian
Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.
„Die ASFINAG zählt als vielseitiger Mobilitätspartner auch beim
Thema Innovationen zu den führenden Autobahnbetreibern Europas. Dabei
liegt der klare Fokus auf mehr Verkehrs- und Arbeitssicherheit sowie
nachhaltiger Mobilität und alternativer Energiegewinnung für den
Eigenbedarf. Besonders begrüße ich auch die wegweisende Vernetzung
zentraler österreichischer Infrastrukturunternehmen, um gemeinsam
neue Ideen und Potenziale auszuloten. Forschung und Innovation
leisten immer einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung unseres
Wirtschaftsstandorts und der Schaffung neuer Arbeitsplätze“, betonte
Mobilitätsminister Peter Hanke im Rahmen der Veranstaltung.
„Innovationen betreffen jeden Bereich in der ASFINAG und als
Mobilitätspartner wollen wir diese auch rasch auf die Straße bringen.
Dafür fördern wir kreative Lösungen und Ideen unserer
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unserer Auftragnehmerinnen und
Auftragnehmer. Unsere wichtigsten Ziele dabei sind mehr Verkehrs- und
Arbeitssicherheit, mehr Streckenkapazitäten und nachhaltige
Mobilität“, so die ASFINAG-Vorstände Hartwig Hufnagl und Herbert
Kasser. Entscheidend sei dabei, über die eigenen Unternehmensgrenzen
hinaus zu denken und neue Ansätze – wie vor Ort – praktisch und
greifbar darzustellen.
Allianz für Mobilität und Cross-Company-Innovation
Die vier zentralen Infrastruktur-Unternehmen haben mit der „Allianz
für Mobilität“ eine wegweisende Kooperation ins Leben gerufen, um den
Herausforderungen der Zukunft gemeinsam zu begegnen und die Cross-
Company-Innovation strategisch auszurichten. So waren auch rund 350
Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen vier Unternehmen nach
diversen Präsentationen aufgerufen, aus dem Pool der ASFINAG-
Innovationen zwei Projekte zur prämieren.
Qualitätssicherung des Datenpools
Im Rahmen der Leistungsschau setzte sich als klarer Sieger das
Vorhaben durch, Verkehrssituationen in Echtzeit noch rascher zu
erkennen und dadurch Sicherheit, Verkehrsfluss und Datenqualität
weiter zu verbessern. Im Rahmen dieses Projekts sollen anonymisierte
Daten aus Fahrzeugflotten von Autoherstellern als zusätzliche
Datenquelle für die ASFINAG nutzbar gemacht werden, um diese
qualitativ mit den internen Daten abzugleichen. Dadurch könnte
schneller erkannt werden, ob die Informationen kongruent sind, ob
alle Beschilderungen und Markierungen passen – bis hin zur sofortigen
Erkennung von sicherheitskritischen Bremsvorgängen.
Einsatz neuer Schachtdeckelöffner in Tunnel
Aus der ASFINAG-Ideenwerkstatt, der internen Plattform für Ideen
aller Art, wurde durch das Publikums-Voting ein neuer
Schachtdeckelöffner mit Rüttelmechanismus ausgezeichnet. Diese
Vorrichtung ermöglicht das sichere und beschädigungsfreie Lösen
verrosteter Deckel in Tunneln. Dadurch entfallen aufwändige, riskante
und ineffiziente bisherige Methoden. Die Lösung steigert
Wirtschaftlichkeit, Arbeitssicherheit und Effizienz bei gleichzeitig
geringen Entwicklungskosten.