Haarentfernung

FPÖ – Hammerl: „Industrie macht gegen Klimaziel 2040 mobil – jetzt muss die Bundesregierung endlich aufwachen!“

Wien (OTS) – „Die österreichische Industrie hat offensichtlich genug
von einer
Klima- und Energiepolitik, die unsere Betriebe mit immer neuen Kosten
belastet und zehntausende Arbeitsplätze gefährdet. Ich begrüße daher
ausdrücklich die Initiative der Industriellenvereinigung gegen das
völlig verfehlte Klimaziel 2040 und bedanke mich bei den zahlreichen
Unternehmern und Bürgern, die sich bereits persönlich an mich gewandt
haben. Besonders erfreulich ist, dass immer mehr Wirtschaftsvertreter
auch namentlich gegen diesen wirtschaftspolitischen Irrweg
auftreten“, erklärte heute FPÖ-Industriesprecher NAbg. Paul Hammerl.

„Während unsere Industrie seit Jahren mit hohen Energiekosten und
zunehmenden Wettbewerbsnachteilen kämpft, will die Bundesregierung
Österreich auch noch zehn Jahre vor dem Rest der EU zur
Klimaneutralität verpflichten. Dabei haben unsere Unternehmen in den
vergangenen Jahrzehnten Milliarden in moderne Umwelttechnik,
Energieeffizienz und ressourcenschonende Produktionsverfahren
investiert. Anstatt diese Leistungen anzuerkennen und dafür zu
sorgen, dass andere Weltregionen bei den Umweltstandards nachziehen,
werden unsere Betriebe mit immer strengeren Auflagen aus dem Land
gedrängt“, kritisierte Hammerl.

Die Folgen seien längst sichtbar: „In den vergangenen drei Jahren
sind bereits mehr als 37.000 Industriearbeitsplätze verloren
gegangen. Jedes vierte Industrieunternehmen denkt darüber nach,
zumindest Teile seiner Geschäftstätigkeit ins Ausland zu verlagern.
Wenn wir unsere Produktionsstätten schließen und dieselben Produkte
anschließend aus Ländern mit wesentlich niedrigeren Arbeits- und
Umweltstandards importieren, ist weder den Menschen noch der Umwelt
geholfen. Ganz im Gegenteil!“, so Hammerl, der daher einen
ausdrücklichen Aufruf an alle Unternehmer und Arbeitnehmer richtete:
„Wer ebenfalls der Meinung ist, dass dieser klimapolitische
Alleingang gestoppt werden muss, soll sich an der Initiative
beteiligen! Unter www.klimaziel2040.at kann sich jeder mit wenigen
Klicks direkt an die Abgeordneten des Nationalrates wenden. Nutzen
Sie diese Möglichkeit und machen Sie deutlich, was Sie von dieser
Politik halten!“

Abschließend betonte Hammerl: „Die Bundesregierung – allen voran
ÖVP-Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer – hat sich auf diesen
klimapolitischen Irrweg längst festgelegt. Umso mehr stehen jetzt die
Abgeordneten der Regierungsparteien in der Verantwortung, die
wirtschaftlichen Folgen dieses Kurses ernst zu nehmen. Es geht hier
um die Zukunft unseres Industriestandortes, um zehntausende
Arbeitsplätze und um den Wohlstand unseres Landes. Je mehr
Unternehmer, Arbeitnehmer und Bürger sich zu Wort melden, desto
schwieriger wird es für die Regierungsparteien, diese Warnungen
weiterhin zu ignorieren. Österreich braucht eine Politik, die
Investitionen ermöglicht, Arbeitsplätze sichert und Wertschöpfung im
Land hält, statt unsere Industrie mit immer neuen ideologischen
Klimavorgaben ins Ausland zu treiben!“