Haarentfernung

3 Jahre nach Hamas-Terrorangriff: Kommissar Brunner und Staatssekretär Pröll erinnern an Opfer und warnen vor zunehmendem Antisemitismus

Wien (OTS) – Heute vor drei Jahren, am 7. Oktober 2023, verübte die
Terrororganisation Hamas ihren verheerenden Angriff auf Israel. Rund
1.200 Menschen wurden ermordet, mehr als 250 Menschen in den
Gazastreifen verschleppt. Der Angriff markierte eine Zäsur für Israel
und für Jüdinnen und Juden weltweit.

„Der 7. Oktober hat sich tief in das kollektive Gedächtnis
Israels und der jüdischen Gemeinschaft eingegraben. Heute erinnern
wir an die Menschen, die an diesem Tag ermordet wurden, an ihre
Familien und an all jene, deren Leben durch diesen Terror für immer
verändert wurde“, erklärt der für den Kampf gegen Antisemitismus
zuständige Staatssekretär im Bundeskanzleramt, Alexander Pröll.

Die Folgen des 7. Oktober reichen weit über Israel hinaus. Auch
in Österreich und Europa hat Antisemitismus seitdem massiv an
Sichtbarkeit und Aggressivität gewonnen. Jüdinnen und Juden werden
für Ereignisse im Nahen Osten verantwortlich gemacht, mit Hass
konfrontiert oder aufgrund ihrer Identität angefeindet.

„Der 7. Oktober war auch ein Angriff auf unsere gemeinsamen Werte
von Menschlichkeit und Würde. Wir gedenken der Opfer und ihrer
Familien. Die Europäische Union steht fest an der Seite der jüdischen
Gemeinschaft. Wir müssen Antisemitismus konsequent bekämpfen, damit
Jüdinnen und Juden in der EU sicher und frei leben können“, betont EU
-Kommissar Magnus Brunner.

„Wir können über die Politik der israelischen Regierung
diskutieren und streiten. Aber es gibt eine Grenze, die nicht
überschritten werden darf: wenn das Existenzrecht Israels infrage
gestellt wird, wenn Terror relativiert oder verherrlicht wird und
wenn Jüdinnen und Juden für die Politik eines Staates verantwortlich
gemacht werden. Antisemitismus bleibt Antisemitismus – egal, aus
welcher politischen oder ideologischen Richtung er kommt“, sagt
Alexander Pröll.

Österreich trage aufgrund seiner Geschichte eine besondere
Verantwortung, jüdisches Leben zu schützen und Antisemitismus
entschieden entgegenzutreten. Mit der Nationalen Strategie gegen
Antisemitismus 2.0 hat die Bundesregierung 49 Maßnahmen beschlossen,
die von Bildung und Prävention über den digitalen Raum bis hin zu
Sicherheit, Forschung und internationaler Zusammenarbeit reichen.

„Drei Jahre nach dem 7. Oktober muss unser Versprechen an die
jüdische Gemeinschaft klar sein: Jüdisches Leben gehört zu
Österreich. Jüdinnen und Juden sollen hier sichtbar, frei und sicher
leben können. Der Kampf gegen Antisemitismus ist deshalb keine
Aufgabe für einzelne Gedenktage. Er ist eine tägliche Verantwortung
unseres Staates und unserer gesamten Gesellschaft“, so Pröll
abschließend.