Wien (OTS) – Der Wiener Gemeinderat hat den Realisierungsantrag für
eine neue
Ganztagsvolksschule in der Neilreichgasse 126 beschlossen. Im
Stadtentwicklungsgebiet Wienerfeld West entsteht bis September 2029
eine moderne Schule für rund 450 Schüler*innen, die Unterricht,
Lernzeit und Freizeit in einem ganzheitlichen Bildungsangebot vereint
Moderne Architektur
Angesichts der wachsenden Bevölkerung im 10. Bezirk steigt auch
der Bedarf an Schulraum. Um diesem Bedarf gerecht zu werden, wird in
der 10., Neilreichgasse 126 der Bau einer 17-klassigen
Ganztagsvolksschule, einschließlich mehrerer Integrationsklassen,
ermöglicht. Den Schüler*innen wird durch Bildungsräume im modernen
räumlich-pädagogischen Clusterkonzept eine optimale Lernumgebung
geboten. Die offene Raumgestaltung fördert die Zusammenarbeit
zwischen Klassen und ermöglicht eine flexible Nutzung der
Multifunktionsflächen für Unterricht und Freizeit. Zusätzlich
entstehen diverse gemeinschaftliche Räume wie eine Bibliothek,
Werkräume und ein großzügiger Turnsaal. Um den Breitensport für alle
im Grätzl zu stärken, wird der Turnsaal so konzipiert, dass er
außerhalb der Schulzeiten auch von externen Vereinen genutzt werden
kann.
Neben der Umsetzung eines modernen Raumkonzeptes für den
Unterricht, wird die Abteilung Stadt Wien – Schulen (MA 56) im Zuge
dieses Projektes auch das Freizeitangebot für die Schulgemeinschaft
stärken: bei ca. 70% unversiegelter Freifläche werden
Rückzugsbereiche sowie Bewegungs- und Spielmöglichkeiten für die
Schüler*innen draußen geschaffen. Um auch hier weitere Synergien im
Bezirk zu fördern, wird ein Teil der Freifläche nach dem Schulbetrieb
der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt.
„Wien wächst, und Favoriten wächst besonders stark. Umso
wichtiger ist es, dass die neue Volksschule in der Neilreichgasse
jetzt kommt, denn rund 450 Kinder bekommen hier einen Schulplatz in
ihrer Nähe. Wie bei allen Neubauten und Generalsanierungen denken wir
auch hier den Hitzeschutz von Anfang an mit, damit Kinder auch an
heißen Tagen gut lernen können“, betont Vizebürgermeisterin Bettina
Emmerling.
Nachhaltige Ansätze
Bei der Planung der Bildungseinrichtung wird großer Wert auf eine
umweltschonende Bauweise gelegt. Neben einer Photovoltaikanlage
umfasst das Projekt die Nutzung von Erdwärme und die Wärme-
/Kälteabgabe über Bauteilaktivierung. Dadurch können die Räume im
Winter energieeffizient beheizt und im Sommer durch eine sogenannte
Temperierung angenehm kühl gehalten werden. Auskragende Terrassen,
außenliegender Sonnenschutz sowie Fassaden- und Dachbegrünung
verhindern zusätzlich, dass Wärme ins Gebäude gelangt. So wird eine
zukunftsfähige und nachhaltige Lernumgebung für kommende Generationen
geschaffen.