Hannover (OTS) – Glanzvoller Abschluss in Herrenhausen: Das
schwedische Team Göteborgs
FyrverkeriFabrik (GFF) hat den 34. Internationalen
Feuerwerkswettbewerb in Hannover gewonnen. Mit seiner Show „Sky High“
setzte sich das Team beim Finale am 19. September gegen die
internationale Konkurrenz durch.Platz zwei ging an Suomen
Pyrotekniikka aus Finnland, Platz drei belegte Pyroteknikk AS aus
Norwegen.
Mit dem Sieg in diesem Jahr gehört GFF zu den erfolgreichsten
Teams der Wettbewerbsgeschichte. Das 1994 gegründete Unternehmen
steht für innovative Pyromusicals und präzise Inszenierungen und ist
international auf Wettbewerben, Festivals und Großveranstaltungen
aktiv. Besonders eng ist die Verbindung zu Hannover: Martin
Hildeberg, Gründer und künstlerischer Kopf des Teams, trat in diesem
Jahr bereits zum achten Mal an und geht nun zum sechsten Mal als
Sieger hervor.
Mit der Show „Sky High“ nahm GFF das Publikum mit auf eine Reise
durch die Weiten des Universums. Leuchtende Planeten, Sonnen und
Sternenbilder, begleitet von monumentaler Orchestermusik, machten den
Himmel über Herrenhausen zum Tor ins Universum. Satelliten,
schwebende Ballons und Astronauten wurden dabei Teil einer großen
musikalischen und visuellen Reise.
„Die Schweden haben Garten, Musik und Effekte perfekt miteinander
agieren und zu einer Einheit verschmelzen lassen. Dabei zeigte sich,
dass es manchmal nur Nuancen sind, die den entscheidenden Unterschied
machen. Am Ende haben uns alle fünf Teams mit Technik und Ästhetik
begeistert“, sagt Robert Merkel, Juryvorstand seit 2025.
Finnland auf Platz zwei
Den zweiten Platz sicherte sich Suomen Pyrotekniikka (SPT). Das
2003 gegründete Unternehmen ist heute die größte Feuerwerksfirma
Finnlands und realisiert rund 300 Shows pro Jahr.
International konnte das Team bereits zahlreiche Erfolge feiern,
darunter Siege in Riga und Courchevel sowie den zweiten Platz und den
Publikumspreis bei der Pyronale Berlin 2023.
Mit der Show „Arctic Colors of Lapland“ widmete sich SPT in
Herrenhausen den faszinierenden Kontrasten der Natur Lapplands. Die
leuchtenden Farben des Herbstes, das Spiel der Nordlichter und
glitzernde Winterlandschaften fügten sich mit Musik und Effekten zu
einer Hommage an den hohen Norden zusammen.
Norwegen auf Platz drei
Der dritte Platz ging an Pyroteknikk AS aus Norwegen. Das
Unternehmen entstand 2023 aus dem Zusammenschluss zweier Firmen mit
Wurzeln bis 1949 und zählt heute zu den führenden Feuerwerksanbietern
Skandinaviens. Neben klassischen Feuerwerken realisiert das Team auch
Inszenierungen mit Lasern, Spezialeffekten und Drohnen und ist
jährlich bei zahlreichen Produktionen im Einsatz.
Mit der Inszenierung „Between Shadow and Light“ erzählte
Pyroteknikk eine emotionale Geschichte über Gegensätze. Norwegische
Musik verschmolz mit eindrucksvollen Effekten zu einer visuellen
Reise, die von dunklen, intensiven Momenten hin zu hellen und
kraftvollen Bildern führte.
Polarlichter als verbindendes Element
Fünf Teams, fünf künstlerische Handschriften und ein gemeinsames
Thema: Die Polarlichter standen Pate für die 34. Saison des
Wettbewerbs mit dem Motto „Dance of Northern Lights“ . Bei
überwiegend gutem Wetter kamen über die fünf Wettbewerbsabende hinweg
knapp 47.000 Besucherinnen und Besucher in die Herrenhäuser Gärten.
Damit zählt der Internationale Feuerwerkswettbewerb weiterhin zu den
großen Publikumsmagneten in Hannovers Veranstaltungskalender.
2027 lassen Frauen den Himmel leuchten
Nach der nordischen Saison richtet sich der Blick bereits auf das
kommende Jahr: Der 35. Internationale Feuerwerkswettbewerb 2027 steht
unter dem Motto „Her Time To Shine – Women light the sky“ . An fünf
Abenden zwischen Mai und September treten ausschließlich Teams mit
weiblichen Pyrotechnikerinnen an.
Damit rückt Hannover die internationale weibliche Spitzenklasse
der Feuerwerkskunst in den Mittelpunkt. Die unterschiedlichen Zugänge
der Pyrotechnikerinnen zeigen, wie vielfältig Feuerwerkskunst sein
kann – als Zusammenspiel von Handwerk, Musik, Kreativität,
Dramaturgie und Tradition.
Das musikalische Pflichtstück steht 2027 ebenfalls im Zeichen
einer Frau: „Emma“ stammt von der britischen Komponistin Rachel
Portman, die damit 1997 als erste Frau den Oscar für die beste
Filmmusik erhielt. Eingespielt wird das Stück vom Münchner
Rundfunkorchester.
Teams und Termine Internationaler Feuerwerkswettbewerb 2027:
22. Mai – Ungarn: NUVU
12. Juni – Spanien: Pirotecnia Vulcano
14. August – Ukraine: Dance of Fire
04. September – Frankreich: Fantasias
11. September – Japan: Inakako Horiuchi Fireworks
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