Innovationslabor „Transformer“ setzt auf Hands-on-Formate

Wien (OTS) – Wie kann eine nachhaltige Zukunft gestaltet werden? Im
Innovations-
und Bildungsraum „Transformer“ der TU Wien entwickeln Kinder und
Jugendliche gemeinsam mit Wissenschaftler:innen praxisnahe Antworten
auf diese Frage. In Workshops und Co-Creation-Formaten setzen sie
sich mit Klimaschutz, Energiewende und Kreislaufwirtschaft
auseinander und erproben eigene Lösungen.

Dafür nutzt „Transformer“ ein leerstehendes Gebäude am Wiener
Rennweg als offenes Lern- und Innovationslabor. Ziel des Projekts ist
es, Umweltbewusstsein und Handlungskompetenzen zu stärken sowie
nachhaltiges Handeln und außerschulisches Lernen zu fördern. Zugleich
bietet der Transformer TU Wien Mitarbeiter:innen und Studierenden
einen niederschwelligen Einstieg in die Hands-on
Wissenschaftsvermittlung. Seit 2024 haben rund 3.300 Teilnehmer:innen
das Angebot genützt und in unterschiedlichen Formaten wie
beispielsweise bei den Workshops Hitze in der Stadt, Biodiversität
oder Energie sowie Science-Shows mitgemacht. Das Projekt wurde im
Rahmen der Ausschreibung „Co-Creation-Spaces Klima & Energie 2022“
mit 325.000 Euro, dotiert aus Mitteln des Bundesministeriums für
Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI), durch den Klima- und
Energiefonds unterstützt.

Am vergangenen Dienstag besuchten Innovationsminister Peter Hanke
und Klima- und Energiefonds-Geschäftsführer Bernd Vogl das
Innovationslabor.

Innovationsminister Peter Hanke : „Kinder und Jugendliche erleben
hier hautnah, wie Forschung funktioniert, und entwickeln dabei
Neugier und Selbstvertrauen für die Themen unserer Zeit. Genau solche
Räume wollen wir als Bundesministerium für Innovation, Mobilität und
Infrastruktur weiter stärken, damit junge Menschen früh die Freude an
Wissenschaft und Technik entdecken.“

Klima- und Energiefonds-Geschäftsführer Bernd Vogl : „Klimaschutz
braucht neue Formen des Lernens und der Zusammenarbeit. Im
Transformer entwickeln junge Menschen gemeinsam mit Wissenschaftler
konkrete Lösungen und bringen ihre eigenen Ideen ein. So wird
Nachhaltigkeit greifbar und Veränderung selbst gestaltbar.“

Bettina Mihalyi-Schneider , Studiendekanin an der Fakultät für
Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen (TU Wien): „Wissenschaft
lebt von Neugier, der Begeisterung und dem Mut, neue Fragen zu
stellen. Der Transformer der TU Wien bringt nicht nur Jugendliche mit
Forschenden der TU Wien zusammen, um Wissen zu vermitteln, sondern
durch die Begegnung mit der Gesellschaft entstehen neue Perspektiven,
Kompetenzen, Fragestellungen und Ideen, die wieder in Forschung und
Lehre zurückfließen. Damit wird aus linearer
Wissenschaftskommunikation ein Innovationskreislauf.“

Zwtl.: Weitere Projekte der Co-Creation-Spaces-Ausschreibungen

Nach der ersten Ausschreibungsrunde (2021) wurden vier „Co-
Creation-Spaces Klima & Energie“-Projekte mit rund 1,25 Mio. Euro
gefördert: die Innovationslabors „beta world“ in Waidhofen/Ybbs,
„CleanTechClub“ in Wieselburg, „CYANce“ in Innsbruck und „DOCK for
Change“ in Wien.

Im Rahmen der zweiten Ausschreibung (2022) wurden neben
„Transformer“ (Wien) noch drei weitere „Co-Creation-Spaces Klima &
Energie“ mit rund 1,23 Mio. Euro gefördert: die Projekte „Co-CreArt“
in Salzburg, „HOPE“ in Wien und „Junior Maker Pioneers“ in Steyr.

Weitere Informationen:

TRANSFORMER TU Wien – Co-Creation Space für Klima & Energie

Transformer – Klima- und Energiefonds

Co-Creation-Spaces – Klima- und Energiefonds

Zu unseren Projekten – Klima- und Energiefonds

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