Wien (OTS) – SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim fordert
FPÖ-Chef Kickl vor
dessen ORF-„Sommergespräch“ auf, sich klar und deutlich von den
rechtsextremen Identitären zu distanzieren und alle Verbindungen der
FPÖ zur rechtsextremen Szene zu kappen. „Seit Wochen kommt ein
rechtsextremer Skandal nach dem anderen ans Licht. Trotzdem weigert
sich Kickl noch immer, einen klaren Trennstrich zu den Identitären zu
ziehen. Es ist höchste Zeit, dass Kickl alle ideologischen,
personellen und organisatorischen Verflechtungen der FPÖ zu den
Identitären kappt – in der Partei, im Parlament und in den blauen
Vorfeldorganisationen. Der FPÖ-Chef muss heute endlich erklären,
warum er rechtsextremen Gruppen den blauen Teppich ausrollt und als
Türöffner zu den Identitären fungiert“, so Seltenheim heute, Montag,
gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****
„FPÖ-Chef Kickl ist hauptverantwortlich für die Öffnung der FPÖ
nach Rechtsaußen. Kickl hat die rechtsextremen Identitären wörtlich
als ‚unterstützenswertes Projekt‘ und ‚NGO von rechts‘ bezeichnet“,
so Seltenheim, der auf die jüngsten Skandale verweist: „Rassistische
Schädelvermessungen, sogenannte ‚Rassenschande‘-Jagden, NS-
Verherrlichung sowie der mutmaßlich rechtsextreme Überfall auf einen
Taxifahrer in Leoben: Die Skandale der vergangenen Wochen zeigen, wie
tief die Verbindungen zwischen FPÖ und rechtsextremen Gruppen reichen
und wie gefährlich sie sind. Auch der Staatsschutz warnt vor den
engen Verflechtungen von FPÖ und Identitären.“ Für den SPÖ-
Bundesgeschäftsführer ist klar: „Statt sich von den rechtsextremen
Identitären zu distanzieren, ist Kickl im Sommer abgetaucht.“ (
Schluss) ls/mb