Auslandskulturtagung 2026: Die Kraft transformativer Beziehungen

Wien (OTS) – Wie stärkt Kultur- und Wissenschaftsdiplomatie
Verbindungen in einer
Welt im Wandel? Dieser Frage widmet sich die Auslandskulturtagung,
die von 7. bis 9. September 2026 in Wien stattfindet. Die vom
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
(BMEIA) ausgerichtete Tagung bringt Vertreterinnen und Vertreter der
Österreichischen Kulturforen, Botschaften und Österreich-Bibliotheken
sowie Partnerinnen und Partner aus Kunst, Kultur und Wissenschaft
zusammen. Ein vielfältiges Programm aus Fachaustausch,
Netzwerkveranstaltungen und inhaltlichen Schwerpunktsetzungen
beleuchtet dabei die unterschiedlichen Facetten der Auslandskultur.
Im Mittelpunkt steht die Überzeugung, dass Begegnung, Dialog und
Zusammenarbeit die zentralen Grundlagen einer zukunftsorientierten
Kultur- und Wissenschaftsdiplomatie sind.

“The Art of Connection” in der Expedithalle Wien

Am 8. September lädt die Kultur- und Netzwerkveranstaltung „The
Art of Connection“ in der Expedithalle zum Austausch: Außenministerin
Beate Meinl-Reisinger und Staatssekretär Sepp Schellhorn empfangen
dort Künstlerinnen und Künstler, die für die Vielfalt,
Innovationskraft und internationale Ausstrahlung der österreichischen
Kunst- und Kulturszene stehen. Im Mittelpunkt steht die Begegnung:
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kulturforen und Botschaften
treffen auf kreative Köpfe aus dem In- und Ausland – ein Format, das
das weltweite Netzwerk der Auslandskultur unmittelbar erlebbar macht.

„Politische Krisen, globale Machtverschiebungen und eine
zunehmende Bedrohung der Demokratie verändern unsere Gesellschaften
tiefgreifend. Gerade in solchen Zeiten brauchen wir Kunst, Kultur und
Wissenschaft mehr denn je: Kunst schafft Verbindung, wo politische
Debatten an ihre Grenzen stoßen, Wissenschaft gibt Orientierung, wo
Unsicherheit wächst. Genau hier setzt die Auslandskultur an – mit
einem weltweiten Netzwerk aus Botschaften, Kulturforen, Österreich-
Bibliotheken und Österreich Instituten, das jährlich tausende
Kunstschaffende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
verbindet“, so Staatssekretär Sepp Schellhorn.

Neues Auslandskulturkonzept 2026–2032 im Künstlerhaus Wien

Im Künstlerhaus Wien wird am 9. September das neue
Auslandskulturkonzept 2026–2032 vorgestellt. Es legt die Ziele der
kulturellen und wissenschaftlichen Zusammenarbeit fest, wobei die
Schwerpunkte auf der Freiheit der Kunst und Wissenschaft, dem Dialog,
der Demokratie sowie der Stärkung der geistigen Resilienz liegen.
Weitere Programmpunkte widmen sich der Literatur und Übersetzung im
Zeitalter von Social Media und Künstlicher Intelligenz sowie den
Auswirkungen von KI auf künstlerische und kulturelle Prozesse.

Die Auslandskulturtagung 2026 zeigt damit, wie Kultur- und
Wissenschaftsdiplomatie aussehen kann, die internationale
Verbindungen stärkt, Dialog ermöglicht und neue Räume für
Zusammenarbeit schafft.