Wien (OTS) – FPÖ-Ehrenamtssprecher NAbg. Harald Thau übte heute
scharfe Kritik am
Vorgehen der SPÖ-geführten Stadtgemeinde Groß-Enzersdorf gegenüber
der Freiwilligen Feuerwehr Rutzendorf. Wie die „Krone“ berichtete,
hätten die Florianis aus Eigeninitiative ein gebrauchtes
Einsatzfahrzeug um 71.500 Euro vorfinanziert, um der Gemeinde
Hunderttausende Euro für einen Neuwagen zu ersparen. Anstatt diese
kostengünstige Lösung zu unterstützen, verweigere die SPÖ-
Bürgermeisterin nun die Rückzahlung und lasse die ehrenamtlichen
Helfer auf den Kosten sitzen.
„Es ist schlichtweg unfassbar, mit welch Geringschätzung die SPÖ-
Bürgermeisterin unseren ehrenamtlichen Helfern und Lebensrettern
begegnet. Da bemüht sich eine Feuerwehr um eine kostengünstige
Alternative, kratzt das Geld aus der eigenen Kameradschaftskassa
zusammen, um die Gemeindefinanzen zu schonen, und wird dann von der
roten Bürgermeisterin völlig im Stich gelassen. Das ist ein völlig
inakzeptabler Umgang mit jenen Menschen, die für unsere Sicherheit
sorgen“, kritisierte Thau, der ergänzte: „Hier sieht man wieder
einmal das wahre Gesicht der Sozialisten: Von Solidarität
schwadronieren und jene, die unsere Gesellschaft schützen, eiskalt im
Regen stehen lassen. Das ist unerträglich!“
Selbst bei laufenden Kosten oder im Einsatz beschädigten
Uniformen zeige sich die Gemeinde laut Medienberichten unkooperativ.
Für Thau sei dieses Verhalten nicht nur moralisch verwerflich,
sondern auch sicherheitspolitisch gefährlich. Es sei daher ein
wichtiges Signal, dass sich nun die Volksanwaltschaft nach Aufnahme
der Causa durch Volksanwalt Christoph Luisser bei einem Sprechtag
dieser angenommen hat, um die Vorgänge in der niederösterreichischen
Gemeinde genau zu prüfen.
„Unsere Feuerwehren sind das Rückgrat der heimischen Sicherheit
und keine Bittsteller. Es ist beschämend, dass das Ehrenamt durch
eine rote Funktionärin derart geringgeschätzt wird. Wir Freiheitliche
stehen jedenfalls als einzige Kraft bedingungslos hinter unseren
freiwilligen Feuerwehren. Die Gemeinde muss hier zügig handeln, alles
andere ist eine Bankrotterklärung“, stellte Thau klar.