Wien (OTS) – Die bekannt gewordene Insolvenz des „Bunds Europäischer
Jugend“, über
welche die „Krone“ jüngst berichtete, und an dessen Spitze eine grüne
Bezirksrätin als Bundesgeschäftsführerin stand und der auch als
Jugendorganisation der „Europäischen Föderalistischen Bewegung“
fungierte, der wiederum ÖVP-EU-Mandatar Mandl als Präsident vorsteht,
sei ein „Skandal mit Ansage“, kritisierte heute FPÖ-Generalsekretär
NAbg. Michael Schnedlitz und forderte sofort umfassende Aufklärung
von der zuständigen ÖVP-Europaministerin Bauer. Jahrelang seien
Millionen an Steuergeldern in diesen Verein geflossen, dessen
angebliche Mitgliederzahl von 80.000 schon frühzeitig für Misstrauen
sorgte: „Die ganze Sache stinkt zum Himmel. Dass ein gänzlich
unbekannter Verein mit schwarzen und grünen Funktionären an der
Spitze eine derartige Mitgliederzahl haben soll und so Millionen an
Fördergeldern lukriert, erhärtet den Verdacht, dass er nur ein Träger
dafür war, um Steuergelder ins schwarze und grüne Umfeld umzuleiten.
Alles passt ins Bild einer Selbstbedienungsmaschine von
Systemparteien. Nun ist der Verein also pleite, und die entscheidende
Frage lautet: Wo ist das ganze Geld hin? Hier wurde offensichtlich
ein System geschaffen, um unter dem Deckmantel der ‚Europapolitik‘
Gelder in die eigenen Netzwerke zu schleusen.“
Es müssten daher „sofort alle Fakten auf den Tisch“ gelegt
werden. Darauf hätten die Steuerzahler ein Recht, betonte der FPÖ-
Generalsekretär: „Was hat der Verein mit den Förder-Unsummen gemacht?
Wohin sind sie geflossen? Wurden Gelder dafür ausgegeben, um
politische Arbeit von ÖVP und Grünen zu finanzieren? Es braucht
umgehend Antworten auf diese brennenden Fragen! Es müssen daher
sofort alle Förderverträge, Leistungsnachweise und Geldflüsse
offengelegt werden. Es kann nicht sein, dass Millionen quasi
versickern und niemand die politische Verantwortung übernimmt. Wir
wollen wissen, wofür jeder einzelne Euro ausgegeben wurde und ob die
angebliche Mitgliederzahl jemals überprüft wurde. Der Verdacht liegt
nahe, dass es sich hier um Phantommitglieder handelte, um die
Förderungen zu maximieren!“
Abschließend kündigte der FPÖ-Generalsekretär weitere
parlamentarische Schritte an: „Dieser Sumpf muss trockengelegt
werden. Wir werden nicht lockerlassen, bis diese ungeheuerliche
Steuergeldverschwendung restlos aufgeklärt ist. Es braucht endlich
eine Regierung, die mit dem Geld der Bürger sorgsam umgeht und solche
parteipolitischen Versorgungs- und Umverteilungsmaschinen abstellt.
Nur mit Herbert Kickl als Volkskanzler wird diese
Steuergeldverschleuderung ein Ende haben!“