Wien (OTS) – Angesichts der massiven Gefahr einer globalen
Helium-Knappheit in
Folge der Nahost-Krise zeigte sich heute FPÖ-Bundesparteiobmann und
Klubobmann NAbg. Herbert Kickl höchst besorgt über die Untätigkeit
der schwarz-rot-pinken Bundesregierung. Es sei ein weiteres Beispiel
für die „fahrlässige Ignoranz“ der Regierung gegenüber massiven
Bedrohungen für den Wirtschafts- und Gesundheitsstandort Österreich:
„Helium ist ein essenzieller Rohstoff für unsere
Gesundheitsversorgung, insbesondere für MRT-Untersuchungen, aber auch
im pharmazeutischen Bereich, in dem es vor allem für die
Qualitätskontrolle von Arzneimitteln verwendet wird. Genauso ist es
für die Halbleiterproduktion, für Glasfaserkabel und unzählige
weitere High-Tech-Anwendungen unerlässlich. Ein Ausfall hätte
katastrophale Folgen für unsere Gesundheitsversorgung und unsere
Industrie. Es darf nicht sein, dass die Verlierer-Ampel und die EU
hier wieder den Kopf in den Sand stecken!“
Die globale Versorgungslage sei bereits jetzt extrem angespannt.
Kickl verwies auf Daten der Deutschen Rohstoffagentur vom Juni,
wonach weltweit rund 40 Prozent der bisherigen Fördermenge gefehlt
hätten, und auf das erst kürzlich von China verhängte Helium-
Ausfuhrverbot sowie die Einführung von Exportkontrollen für Helium in
Russland bereits im April, das als drittgrößter Helium-Produzent
weltweit gilt. „Dass die EU im Zuge ihres sinnlosen Sanktionsregimes
bereits vor einigen Jahren die Einfuhr von Helium aus Russland
verboten hat, entpuppt sich damit als nächster Knieschuss. Man hat
einfach aus ideologischen Gründen auf den drittgrößten Produzenten
verzichtet. In Brüssel wird die sich zuspitzende Versorgungslage mit
Helium seit Monaten ignoriert, auf entsprechende Anfragen von EU-
Abgeordneten, wie etwa unseres freiheitlichen Mandatars Gerald
Hauser, gibt es nur leere, beschwichtigende Floskeln vonseiten der
Kommission. Dabei müssten die Alarmglocken seit Monaten schrillen.
Doch die EU scheint genauso wie die Regierung in Österreich es wieder
einmal zu verschlafen, rechtzeitig eine Vorsorgestrategie zu
entwickeln. Was sind die Pläne dieser Verlierer-Ampel zur
Sicherstellung der Versorgung? Welche Lagerbestände hat Österreich?
Wird an strategischen Partnerschaften oder an Verträgen, um die
Versorgung zu sichern, gearbeitet? Die Bevölkerung hat ein Recht auf
Antworten, bevor wir aus reiner Unfähigkeit in die nächste
hausgemachte Krise schlittern!“
Abschließend forderte Kickl: „Diese Bundesregierung muss endlich
aufwachen und ihre Verantwortung für die Sicherheit unseres Landes
wahrnehmen. Wenn es Vorsorgemaßnahmen gibt, müssen diese sofort auf
den Tisch und wenn nicht, dann ist das ein Versagen, das unmittelbar
korrigiert werden muss. Es geht um die Sicherheit unseres
Gesundheitssystems und unserer Industrie, die von den Systemparteien
ohnehin bereits auf Talfahrt geschickt wurde. Anstatt unser
Steuergeld Milliarde um Milliarde in der Ukraine zu versenken oder
fragwürdige linke NGOs mit einem Steuergeldregen zu überhäufen, muss
die Versorgungssicherheit für Österreich oberste Priorität haben!“