Wien (OTS) – „Ich darf der EU-Kommission gratulieren: Mehrere tausend
Jahre nach
der Sesshaftwerdung und der Domestizierung von Nutztieren, hat es
sich auch nach Brüssel durchgesprochen, dass diese Tiere von
existenzieller Bedeutung für uns Menschen sind“, kommentiert der
freiheitliche Europaparlamentarier Mag. Roman Haider die neue EU-
Viehstrategie, in der Nutzvieh als kritische Infrastruktur bezeichnet
werde. Angesichts der durch den Klimafanatismus vernebelten Sicht in
der Kommission sei es nur zu verständlich, dass man nicht auf den
ersten Blick erkennen könne, wie wichtig heimische
Nahrungsmittelproduktion und damit Nutztiere für die eigene
strategische Autonomie sei. „Wenn man den ganzen Tag damit verbringt,
den Ausstoß angeblicher Treibhausgase nachzurechnen, bleibt wenig
Zeit für so wesentliche Dinge wie Nahrungsmittelsicherheit“, stellt
Haider fest.
Ob damit die Zeit zu Ende gehe, in der Lebensmittelproduzenten
ausschließlich als Klimasünder gebrandmarkt und dementsprechend von
der Kommission als Feindbild Nummer eins stilisiert werden, sei indes
fraglich. „Wir werden sehen, ob den späten Erkenntnissen der
Kommission auch Taten folgen“, so Haider. Immerhin sei die Kommission
von der Leyen an anderer Stelle weiterhin ohne mit der Wimper zu
zucken bereit, Millionen von Arbeitsplätzen und Milliarden an
Wertschöpfung für ihren Klimaglauben zu opfern.
„Grundsätzlich gestehe ich jedem, der religiösem Irrglauben
verfällt, die Möglichkeit der Buße und Umkehr zu. Besonders
hartnäckige Wiederholungstäter müssen jedoch zuerst glaubhafte
Beweise ihrer Läuterung erbringen. Wenn es die Kommission ernst meint
mit der neuen Viehstrategie, muss sie Taten folgen lassen“, schließt
Haider.