ÖVP – Hungerländer/Pasquali: Wiener Linien schalten auf stur – Interessen der Wieden auf dem Abstellgleis

Wien (OTS) – Neuer verkehrspolitischer Paukenschlag auf der Wieden:
Unter dem
Deckmantel einer Beschleunigung der Linie D auf der Prinz-Eugen-
Straße rühren die Wiener Linien im 4. Bezirk ordentlich um: So soll
in der Goldeggasse eine Einbahn in Fahrtrichtung Prinz-Eugen-Straße
errichtet werden, gleichzeitig soll in der Prinz-Eugen-Straße
zwischen Goldeggasse und Weyringergasse die Parkspur ersatzlos
entfallen. Dadurch gehen mindestens 25 weitere Parkplätze verloren.

ÖVP Wieden Klubobmann Johannes Pasquali: „Anrainer sind zu Recht
vollkommen fassungslos über diese Hauruck-Aktion. Weder die
Bürgerinnen und Bürger noch die Bezirkspolitik wurden in diese
Entscheidung eingebunden. Hier wird ein weiteres Mal mit der
Brechstange über den Bezirk drübergefahren. Ohne nachvollziehbare
Planung und ohne Einbindung der Betroffenen wird der nächste
Verkehrsflop auf der Wieden durchgepeitscht. Der neuerliche
Kahlschlag zahlreicher Parkplätze wird die ohnehin angespannte
Parkplatzsituation weiter verschärfen.“

Abgeordnete zum Wiener Landtag und Mitglied des Gemeinderats
Caroline Hungerländer: „Dieser Fall zeigt einmal mehr, wo in Wien der
Hammer hängt. Nicht die Anrainer, nicht der Bezirk und offenbar nicht
einmal die Bezirksvorsteherin bestimmen über die Verkehrspolitik vor
Ort, sondern die Wiener Linien. Das ist ein demokratiepolitisches
Armutszeugnis.“

Pasquali: „Wer glaubt, dadurch werde die Linie D spürbar
beschleunigt, der irrt gewaltig. Die Linie D steht am Gürtel nahezu
immer an erster Stelle bei der Ampel. Aufgrund der drei Haltestellen
in der Prinz-Eugen-Straße befinden sich die Autos in der Regel
ohnehin hinter der Straßenbahn. Die Rechnung für diese vollkommen
verfehlte Verkehrspolitik zahlen die Anrainer. Wir appellieren an
alle Beteiligten, diesen weiteren Verkehrsflop noch zu stoppen. Eine
vernünftige Verkehrspolitik sieht anders aus.“