Zehetner/Totschnig: 7,72 Millionen Euro für Österreichs alpine Infrastruktur

Wien (OTS) – Die Bundesregierung setzt ihre Unterstützung für
Österreichs alpine
Infrastruktur fort: Im Jahr 2026 stehen im Rahmen des 15-Millionen-
Euro-Pakets insgesamt 7,72 Millionen Euro für Österreichs alpine
Vereine bereit. Ab 13. Juli werden davon 5 Millionen Euro in Form
eines weiteren EU-kofinanzierten Fördercalls auf Basis des GAP-
Strategieplans 2023–2027 ausgelobt. Unterstützt werden Investitionen
in die Erhaltung, Modernisierung und nachhaltige Weiterentwicklung
von Schutzhütten im alpinen Raum.

„Unsere Schutzhütten, Wanderwege und alpinen Steige sind ein
zentraler Teil des Bergerlebnisses in Österreich. Mit 7,72 Millionen
Euro im Jahr 2026 setzen wir die Unterstützung für die alpinen
Vereine konsequent fort und stellen sicher, dass wichtige
Investitionen in Erhalt, Sicherheit und Qualität möglich bleiben. Mit
Hilfe des letzten Fördercalls im vergangenen Jahr ist es uns bereits
gelungen, 17 wichtige Projektvorhaben zur Sanierung und
Instandhaltung unserer Schutzhütten zu unterstützen“, betont
Tourismusstaatssekretärin Elisabeth Zehetner.

„Die Arbeit und das Engagement der alpinen Vereine sind von
gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. Alpine Schutzhütten sind ein
wesentlicher Bestandteil der Infrastruktur im ländlichen Raum und
leisten einen großen Beitrag zu Sicherheit, Orientierung und
nachhaltiger Nutzung unserer Alpen. Mit der Unterstützung im Rahmen
des GAP-Strategieplan Österreich 2023–2027 stellen wir sicher, dass
notwendige Investitionen zum Erhalt der bestehenden Strukturen
ermöglicht werden. Ziel ist es, die Funktionsfähigkeit dieser
Einrichtungen langfristig zu sichern und gleichzeitig mit
ökologischen und wirtschaftlichen Anforderungen in Einklang zu
bringen“, so Bundesminister Norbert Totschnig bei einem Besuch im
Peilsteinhaus im Triestingtal in Niederösterreich.

Österreich verfügt über ein Netz von rund 430 Schutzhütten und
über 50.000 Kilometern an Wanderwegen und alpinen Steigen. Diese
Infrastruktur bildet die Grundlage für einzigartige Bergerlebnisse,
die sowohl die lokale Bevölkerung als auch Gäste zunehmend
ansprechen. Mit der Fortsetzung der jahrzehntelangen Unterstützung
für die alpinen Vereine bekennt sich die Bundesregierung klar zum
Erhalt sowie zur Weiterentwicklung dieser wichtigen Infrastruktur und
überzeugt sich auch gerne selbst vor Ort vom Erfolg des
Mitteleinsatzes.

Erst diese Woche stattete Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth
Zehetner der Bleckwandhütte am Wolfgangsee einen Besuch ab, die nach
Errichtung eines geförderten Ersatzbaues neu eröffnet wurde.
Gleichzeitig nahm Landwirtschaftsminister Totschnig das Peilsteinhaus
im Triestingtal in Augenschein.

Der GAP-Strategieplan 2023-2027 stellt die Grundlage für die
Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sowie den Einsatz von
Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des
Ländlichen Raumes (ELER) im Zeitraum 2023-2027 dar. Das
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und
Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) fungiert als
Fonds-korrespondierendes Ressort für Österreich, während das
Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) für
die Abwicklung der tourismusspezifischen Maßnahmen des Bundes
verantwortlich zeichnet.

Auch die kürzlich präsentierte Tourismusstrategie „Vision T“
stellt regionale Wertschöpfung, Wertschätzung und Werterhalt in den
Mittelpunkt. „Gerade die alpine Infrastruktur zeigt, wie eng diese
Ziele zusammenhängen: Schutzhütten und Wege sichern Naturerlebnis und
Sicherheit am Berg, stärken regionale Betriebe und erhalten wertvolle
Infrastruktur in den ländlichen Räumen. Die alpinen Vereine leisten
hier seit Jahrzehnten unverzichtbare Arbeit. Diese Arbeit
unterstützen wir gemeinsam mit dem Landwirtschaftsministerium auch
weiterhin“, so Zehetner.

Neuer Fördercall startet mit 13. Juli

Ab 13. Juli 2026 startet der nächste Fördercall für alpine
Infrastruktur. Der Call ist mit 5 Millionen Euro inklusive EU-
Kofinanzierung dotiert und wird im Rahmen der für 2026 vorgesehenen
Jahrestranche von 7,72 Millionen Euro abgewickelt. Unterstützt werden
Investitionsmaßnahmen zur Erhaltung, Modernisierung und nachhaltigen
Weiterentwicklung der alpinen Infrastruktur, die über das
Leistungsspektrum der ehrenamtlichen Tätigkeiten der Mitglieder sowie
Helferinnen und Helfer der alpinen Vereine hinausgehen

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