Wiener Bäder verbuchten bereits 1 Million Gäste

Wien (OTS) – Bereits eine Million Badegäste kühlten sich heuer an 30
Freibadstandorten ab. Für Klima- und Bäderstadtrat Jürgen
Czernohorszky einmal mehr ein Beweis für die große Bedeutung von
Wiens Bädern – gerade während Hitzewellen: „Auch wenn uns die Hitze
gerade eine Pause gönnt, die nächsten hohen Temperaturen kommen
bestimmt. Umso wichtiger, dass es die Wiener Bäder gibt. Sie sind
mehr als nur ein beliebter Freizeitort: Für Millionen von Gästen
bieten sie Abkühlung im Wasser und Erholung auf schattigen Wiesen.“,
so Czernohorszky.

Mit 162.000 Besucher*innen verbuchte das Gänsehäufel die meisten
Gäste, gefolgt von Kongreßbad mit 78.000 Gästen. An dritter Stelle
befindet sich das Strandbad Alte Donau, das heuer erstmals bis 20.30
Uhr geöffnet hat, mit 65.500 Gästen.

Sommerschwimmkurse der Wiener Bäder – Restplätze noch verfügbar

Die Sommerferien bieten die ideale Gelegenheit, die eigenen
Schwimmfähigkeiten zu verbessern. In den Sommerschwimmkursen der
Wiener Bäder sind aktuell noch Restplätze verfügbar. Kinder,
Jugendliche und Erwachsene haben damit die Möglichkeit, unter
professioneller Anleitung ihre Schwimmkompetenz auszubauen und mehr
Sicherheit im Wasser zu gewinnen.

Wer sicher schwimmen kann, reduziert das Risiko von Badeunfällen
erheblich. Gerade für Kinder ist eine fundierte Schwimmausbildung ein
wichtiger Beitrag zur Unfallprävention und schafft die Grundlage für
einen sicheren und unbeschwerten Badesommer.

Qualifizierte Schwimmlehrer*innen der Wiener Bäder begleiten die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer entsprechend ihres Alters und Könnens.
Kleine Gruppen ermöglichen eine individuelle Betreuung und
nachhaltige Lernerfolge.

„Schwimmen ist eine Fähigkeit, die Leben retten kann. Jeder
absolvierte Schwimmkurs stärkt nicht nur die Sicherheit der Kinder im
Wasser, sondern auch ihr Selbstvertrauen und ihre Freude an der
Bewegung.“, betont Czernohorszky.

Interessierte werden gebeten, sich rasch anzumelden, da die
verbleibenden Kursplätze begrenzt sind.

Die Sommerschwimmkurse starten mit Ferienbeginn und finden in
mehreren Wiener Bädern statt. Der zweiwöchige Kurs ist im 10
Einheiten, jeweils Montag bis Freitag, aufgeteilt und kostet EUR 130,

Anmeldung und Infos: https://www.wien.gv.at/freizeit/baeder-kurse
-angebote

Null Toleranz bei Belästigung im Bad

Die Wiener Bäder und die Landespolizeidirektion Wien vertiefen
heuer ihre Zusammenarbeit: Die Initiative „GEMEINSAM.SICHER in den
Wiener Bädern“ fördert den Austausch zwischen den Wiener Bädern und
Sicherheitskoordinatoren der Wiener Polizei und legt den Fokus auf
gemeinsame Informations- und Präventionsarbeit. Ziel ist es, durch
eine Kombination aus Aufklärung, präventiver Arbeit und Sanktionen
ein sicheres Umfeld in den Wiener Bädern zu gewährleisten.

Mit dem Frauenservice Wien (MA57) haben die Wiener Bäder in den
letzten Monaten umfassende Maßnahmen umgesetzt, um ein sicheres,
respektvolles und diskriminierungssensibles Umfeld für alle Wiener*
innen zu stärken. Ein Schwerpunkt lag auf der Überarbeitung der
Badeordnung. Verhaltensregeln wurden sichtbarer gestaltet und klare
Botschaften zu respektvollem Verhalten sowie zum Umgang mit
Grenzüberschreitungen integriert.

„Gerade in den heißen Monaten stehen die Wiener Bäder, wie kaum
andere Orte in der Stadt, für Lebensqualität und erzeugen dieses
spezielle Wiener Sommergefühlt. Dafür ist das Grundverständnis des
respektvollen Miteinander und der Sicherheit Voraussetzung für ein
Lebensgefühl des sozialen Miteinanders. Hier herrschen klare
Verhaltensregeln, die deutlich kommuniziert werden und Personal, das
darauf achtet, dass sexuelle Belästigung, Sexismus und
Diskriminierung kein Platz geboten werden. Denn das breite Wiener
Angebot für eine lässige Zeit in der Stadt gilt für alle Wienerinnen
und Wiener gleichermaßen!“, so Frauenstadträtin Elke Hanel-Torsch.

„Die Wiener Polizei arbeitet eng mit allen Stellen der Stadt Wien
zusammen – selbstverständlich auch mit den Wiener Bädern. Diese
Zusammenarbeit hat eine lange Tradition. Polizistinnen und Polizisten
sind dabei nicht nur im Dienst präsent, sondern auch als Badegäste
Teil des öffentlichen Lebens. Wenn es notwendig ist, sind sie rasch
zur Stelle und helfen mit, Ordnung und Sicherheit für alle
Besucherinnen und Besucher zu gewährleisten.“, sagt
Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl.

Fortgeführt wird auch der bewährte Eintrittsregel für zivile
Polizeibeamt*innen: Registrieren sie sich beim Eintritt mit
Dienstnummer und erklären sich dabei bereit, im Ernstfall in den
Dienst zu treten, erhalten sie kostenlosen Zutritt in das Bad. Sollte
ein Einschreiten notwendig sein, werden sie vom Badpersonal per
Codewort ausgerufen und begeben sich zum Ort des Geschehens, wo sie
die Bäderbediensteten bis zum Eintreffen der uniformierten
Einsatzkräfte unterstützen.

Pressebilder zu dieser Aussendung sind in Kürze unter
https://presse.wien.gv.at/bilder abrufbar. (Schluss)