St. Pölten (OTS) – „Menschen mit psychischen Erkrankungen brauchen
nicht nur
therapeutische Unterstützung, sondern auch die Möglichkeit, aktiv am
gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und ihre Fähigkeiten
einzubringen. Das Projekt AIB bietet genau diese Chance und schafft
wichtige Beschäftigungsmöglichkeiten in einem geschützten Rahmen“,
betont Arbeitsmarkt-Landesrätin Susanne Rosenkranz.
„Mit der Fortführung der Finanzierung wird auch 2026 ein
bewährtes Beschäftigungsangebot für Menschen in der Region Krems
sichergestellt“, teilt die Landesrätin nach der Regierungssitzung
mit, in der die niederösterreichische Landesregierung die Fortführung
der Finanzierung des Projekts „AIB – Aktivierende individuelle
Beschäftigung“ des Psychosozialen Zentrums Schiltern GmbH für das
Jahr 2026 beschlossen hat.
Das Angebot richtet sich an Personen ab 18 Jahren, die aufgrund
einer psychischen Erkrankung in ihrer Arbeitsfähigkeit erheblich
eingeschränkt sind und den Anforderungen des regulären Arbeitsmarktes
derzeit nicht oder nur eingeschränkt gerecht werden können. Im Raum
Krems stehen dafür rund 30 bis 35 Plätze zur Verfügung.
Die Teilnehmer arbeiten je nach individueller Belastbarkeit und
persönlicher Verfassung in den Bereichen Bügelservice,
Textilveredelung, Kleinmontagen und Versand. Das Beschäftigungsausmaß
wird dabei flexibel an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst.
„Arbeit bedeutet weit mehr als Einkommen. Sie vermittelt
Struktur, soziale Kontakte und Selbstwertgefühl. Mit der
Unterstützung dieses Projekts leisten wir einen wichtigen Beitrag zur
Stabilisierung der Betroffenen, fördern ihre gesellschaftliche
Integration und bringen sie so wieder in den Arbeitsmarkt“, so
Rosenkranz.