Süßenbrunner Platz hat sich in neues klimafittes Grätzl-Zentrum verwandelt!

Wien (OTS) – Der Süßenbrunner Platz in der Donaustadt ist zum neuen
klimafitten
Grätzl-Treffpunkt geworden, der Anrainer*innen in den kommen heißen
Sommermonaten Schatten, Kühlung und Erholung bieten wird. Bisher
wurde der Platzbereich hinter der Kirche im Zentrum Süßenbrunns
vorwiegend als Parkplatz genutzt. Jetzt finden sich hier großzügige
Grünflächen, viele neue Bäume sowie zahlreiche Sitzgelegenheiten.
Neue Spiel- und Erfrischungsmöglichkeiten machen den Süßenbrunner
Platz zu einem einladenden Treffpunkt für Jung und Alt, an dem
Menschen gerne verweilen und das neu geschaffene, Ambiente genießen
können. Im Sinne der Nachhaltigkeit kommen an und um den Platz
Verkehrsschilder aus heimischem Holz zum Einsatz. Baulich wurde der
Platz bereits Ende letzten Jahres fertiggestellt, es erfolgten noch
Bepflanzungen und das Aufstellen der Verkehrszeichen.
Planungsstadträtin Ulli Sima hat den Platz nun gemeinsam mit
Bezirksvorsteher der Donaustadt Ernst Nevrivy, SPÖ Wien
Klubvorsitzendem Josef Taucher und NEOS Wien Klubvorsitzender Selma
Arapovic eröffnet.

„Der asphaltierte Parkplatz hat sich in einen klimafitten
Dorfplatz verwandelt und ist nicht mehr wiederzuerkennen! 24 neu
gepflanzte Bäume sorgen nun für Kühlung und schaffen ein angenehmes
Klima. 1.300 Quadratmeter neue Grünflächen, begrünte Pergolen,
Sitzgelegenheiten, Spielgeräte und ein Wasserspiel schaffen eine
attraktive Aufenthaltsoase für alle. Der Platz bietet jetzt mehr
Lebensqualität und Raum für Begegnung mitten in Süßenbrunn!“, so
Sima.

Kühler Treffpunkt mit historischem Flair

Ein besonderes Highlight bildet das neue Wasserspiel in der
Platzmitte. Dieses soll an die ehemalige Rossschwemme am Platz
erinnern. Eine Kombination aus Trinkbrunnen und offenen Wasserrinnen
sorgt für Abkühlung an heißen Tagen und trägt zur Belebung des
Platzes bei. Die zwei neuen Spielgeräte in den Grünflächen laden die
Jüngeren zum Toben und Entdecken ein. Neu ist auch die
Aufstellmöglichkeit im Zentrum des Platzes, die für Mai- oder
Weihnachtsbäume genutzt werden kann. So entsteht ein Mittelpunkt mit
Dorfcharakter, der moderne Standards mit Tradition vereint.

Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy betont: „Diese Neugestaltung ist mehr
als gelungen. Die wirklich umfangreichen Begrünungen und die vielen
Sitzgelegenheiten laden ein, sich hier zu treffen und zu verweilen.
Und als Bezirksvorsteher freut mich auch sehr, dass es hier auch die
Möglichkeit gibt, um einen Mai- oder einen Weihnachtsbaum
aufzustellen. Hier ist ein echter Dorfplatz entstanden, der moderne
Standards und Tradition vereint.“

Ein Ort für lebendige Nachbarschaft

Der neu gestaltete Süßenbrunner Platz ist zu einem modernen
Dorfplatz in einer lebendigen Stadt geworden. Mit dieser umfassenden
Umgestaltung haben wir dem Platz nicht nur neues Leben eingehaucht,
sondern einen zentralen Ort des Austauschs, des Miteinanders und der
Begegnung geschaffen. Hier kommen Generationen zusammen, um
miteinander zu plaudern und gemeinsam Zeit zu verbringen – hier wird
Nachbarschaft gelebt. So geht lebendige Nachbarschaft!“, freut sich
SPÖ-Klubvorsitzender Josef Taucher.

Nachhaltigkeit auf allen Ebenen

Ein zusätzliches Klima-Highlight sind die innovativen
Verkehrsschilder aus oberösterreichischer Produktion. Diese sind
nicht wie üblich aus Aluminium gefertigt, sondern bestehen zu 100 %
aus heimischem Holz. Eine spezielle Behandlung der Naturholzplatten
sorgt für eine lange Lebensdauer. Durch die Verwendung regionaler
Rohstoffe und die Möglichkeit der Montage auf bestehenden Stehern
stellen die Holzschilder eine nachhaltige Alternative zu
herkömmlichen Aluminium-Schildern dar. Insgesamt kommen 18 der
innovativen Verkehrsschilder am Süßenbrunner Platz zum Einsatz und
sorgen zusätzlich für ein klimafittes Ambiente.

Großflächige Entsiegelung und Barrierefreiheit

Im Zuge der Umgestaltung wurde die Straßenentwässerung vollständig
überarbeitet, damit Regenwasser problemlos abfließen kann. Die
Asphaltflächen in der Platzmitte wurden durch eine ansprechende
Pflasterung ersetzt, wodurch eine helle, freundliche Oberfläche
geschaffen wurde. Anfallendes Regenwasser kann dadurch besser
versickern und den umliegenden Bäumen zugeführt werden. Gleichzeitig
wird damit die Kanalisation entlastet. Nicht nur der Platzbereich
selbst wurde aufgewertet, auch die umliegenden Gehsteige und
Fahrbahnen rund um den Platz wurden mitbedacht und erneuert. Einige
Gehsteigflächen wurden durch sickerfähiges Pflaster ausgetauscht,
wodurch sich ein harmonisches Gesamtbild ergibt. Die Bushaltestellen
auf der Süßenbrunner Hauptstraße und am Süßenbrunner Platz wurden
neuerrichtet und dabei barrierefrei ausgeführt, um den Ein- und
Ausstieg für alle Fahrgäste leichter zu gestalten. Im gesamten
Projektgebiet wurden insgesamt rund 2.000 Quadratmeter entsiegelt.
„Der Süßenbrunner Platz hat ein völlig neues Gesicht bekommen. Durch
das Aufbrechen versiegelter Betonflächen und eine großzügige
Begrünung inklusive zahlreicher Baumneupflanzungen wurde ein
klimafitter Treffpunkt für alle im 22. Bezirk geschaffen, der an
heißen Tagen Schatten und Abkühlung spendet. Besonders erfreulich:
Die Umgestaltung basiert auf den Wünschen und Ideen der Bürgerinnen
und Bürger. Damit hat sich das Areal von einem ehemaligen Parkplatz
in einen lebendigen Ort des Miteinanders verwandelt“, betont NEOS
Wien Klubvorsitzende Selma Arapovic.

Raus aus dem Asphalt – Rekordbilanz

Seit dem Start der großen Entsiegelungs- und Begrünungsoffensive
wurden in ganz Wien bereits 344 Projekte umgesetzt, dabei mehr als
3.300 Bäume allein auf Plätzen und auf Straßenzügen gepflanzt, über
2.700 Sitzmöglichkeiten errichtet und knapp 2.000 m2 Wasserspiel
geschaffen. Mit der historischen Begrünungsoffensive Wiens haben die
Grätzl eine massive Verbesserung des Mikroklimas und damit eine
Aufwertung der Lebensqualität erfahren.

Alle Projekte gibt es auf der interaktiven Wien-Karte zum
Entdecken https://wienwirdwow.at/

rk-Fotoservice: https://presse.wien.gv.at/