„NextGen4Austria“ startet: Junge Wirtschaft fordert mehr Rückenwind für Österreichs nächste Unternehmergeneration

Wien (OTS) – Österreich steht vor einer gewaltigen Übergabewelle. Bis
2034 werden
rund 52.500 Unternehmen an die nächste Generation übergeben. Mehr als
705.000 Arbeitsplätze hängen daran. Hinter jeder Betriebsübergabe
stehen Mitarbeiter:innen, Kund:innen und oft jahrzehntelange
Unternehmensarbeit. Scheitert die Nachfolge, verschwinden Betriebe
und mit ihnen Arbeitsplätze, Know-how und Wertschöpfung.

Mit „NextGen4Austria“ startet diese Woche der 1. Lehrgang des
österreichweiten Weiterbildungsprogramms für
Unternehmensnachfolger:innen. Die Initiative des Bundesministeriums
für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) und der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) unterstützt Nachfolger:innen dort,
wo Betriebsübernahmen in der Praxis oft besonders herausfordernd
werden: bei Finanzierung, Digitalisierung, Führung und strategischer
Weiterentwicklung.

„Die nächste Unternehmergeneration wird bestehende Unternehmen
nicht einfach weiterführen. Sie wird Betriebe modernisieren, neue
Ideen umsetzen und fit für die Zukunft machen. Genau deshalb ist es
wichtig, mit ‚NextGen4Austria‘ junge Nachfolger:innen gezielt auf
Betriebsübernahmen vorzubereiten und sie frühzeitig zu vernetzen. Wer
heute Verantwortung für ein Unternehmen übernimmt, gestaltet damit
auch die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes mit“, betont Verena
Eugster, Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft.

Junge Nachfolger:innen wollen gestalten, werden aber zu oft
ausgebremst: „An engagierten Nachfolger:innen mangelt es nicht. Aber
zu viele verlieren Zeit, Geld und Energie durch komplizierte
Verfahren, fehlende Planungssicherheit und Finanzierungshürden. Die
Betriebsnachfolge darf kein Hürdenlauf sein. Wer Betriebe weiterführt
und Arbeitsplätze sichert, braucht Rückenwind statt zusätzlicher
Belastungen. Mit ‚NextGen4Austria‘ werden wichtige erste Schritte
gesetzt. Jetzt müssen wir konsequent weiterarbeiten, um
Betriebsübergaben spürbar zu erleichtern“, so Lukas Sprenger,
Bundesgeschäftsführer der Jungen Wirtschaft.

Mit ihrer „Nachfolgestrategie für Österreich“ hat die Junge
Wirtschaft bereits konkrete Maßnahmen für erfolgreiche
Betriebsübergaben vorgeschlagen – von gezielten
Weiterbildungsangeboten wie „NextGen4Austria“ bis hin zu besseren
Finanzierungsmöglichkeiten, steuerlichen Entlastungen und weniger
Bürokratie. Dabei ist klar: Erfolgreiche Betriebsübergaben an die
nächste Generation sind entscheidend für Wettbewerbsfähigkeit,
Wachstum und Wohlstand in Österreich. (PWK248/EL)

Weitere Informationen zu NextGen4Austria und zur JW-
Nachfolgestrategie finden Sie hier:

www.nextgen4austria.at , Nachfolgestrategie der Jungen Wirtschaft
– WKO