Anteil an Green Jobs steigt

Wien (OTS) – – Der aktuelle karriere.at Arbeitsmarktreport zeigt,
dass der Anteil
an Inseraten, die Schlagworte wie „nachhaltig“, „Klimaschutz“ oder
„Energiewende“ enthalten, steigt.

– 2025 kamen diese Begriffe in 27 Prozent der Inserate auf
karriere.at vor, am häufigsten im Berufsfeld „Technik,
Ingenieurwesen“.

– Der Begriff „nachhaltig“ kam mit Abstand am häufigsten vor, nämlich
in 20 Prozent der Inserate, gefolgt von „Nachhaltigkeit“ (sechs
Prozent), „Klimaschutz“ und „umweltfreundlich“ (je zwei Prozent).

Der Anteil an Stelleninseraten mit einem Bezug zu Umweltschutz und
Ressourcenschonung stieg über die letzten Jahre kontinuierlich an.
2025 erreichte der Anteil an „Green Jobs“ den bisherigen Höchststand:
27 Prozent der Inserate auf karriere.at enthielten mindestens einen
von insgesamt 28 Begriffen (siehe Liste unten). Das zeigt eine
Analyse für den aktuellen karriere.at Arbeitsmarktreport.

Zwtl.: Jedes fünfte Inserat enthält den Begriff „nachhaltig“

Der Begriff „nachhaltig“ kam mit Abstand am häufigsten vor,
nämlich in jedem fünften Inserat. Berücksichtigt man den Begriff
„nachhaltig“ nicht, so zeigt sich der kontinuierliche Anstieg des
„Green Job“-Anteils zwischen 2020 und 2025 aber immer noch. Er lag
2020 noch bei vier Prozent (inklusive „nachhaltig“: elf Prozent) und
ist bis 2025 auf 12 Prozent gestiegen (inklusive „nachhaltig“: 27
Prozent).

Auf den Plätzen zwei und drei der häufigsten Begriffe folgen
„Nachhaltigkeit“ (sechs Prozent), „Klimaschutz“ und
„umweltfreundlich“ (je zwei Prozent). Bei der Häufigkeit der
Nennungen Erneuerbarer Energieträger führt „Photovoltaik“ vor
„Wasserkraft“, „Biomasse“, „Windkraft“, „Solarenergie“ und
„Geothermie“. „Elektromobilität“ bzw. „E-Mobility“ oder „E-Mobilität“
und „Mobilitätswende“ kamen je in weniger als einem Prozent der
Inserate vor. „Revitalisierung“, „Gebäudesanierung“ und „Thermische
Sanierung“ kamen in Summe in nur 144 Inseraten vor.

Zwtl.: Meiste Green Jobs im technischen Bereich

Sowohl in absoluten Zahlen als auch prozentuell waren die meisten
Positionen mit Bezug zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Berufsfeld
„Technik, Ingenieurwesen“ verfügbar. 35 Prozent der in diesem
Tätigkeitsbereich ausgeschriebenen Stellen enthielten mindestens
einen der Suchbegriffe, am häufigsten „nachhaltig“ und
„Nachhaltigkeit“, gefolgt von „Klimaschutz“. Darunter fallen
Jobinserate für Positionen wie „Elektrotechniker*in“, „Facharbeiter*
in im Gleisbau“ oder „Green Hydrogen Automation Engineer“.

Prozentuell weit vorne liegt auch das Berufsfeld „Wissenschaft,
Forschung“, wo in etwa jedem dritten Inserat mindestens einer der
Suchbegriffe vorkam, am häufigsten „nachhaltig“ und „Nachhaltigkeit“,
gefolgt von „Green“. Darunter fallen Jobinserate für Positionen wie
„Spezialist*in Forschung und Energietechnologie“, „Research Engineer
für Batteriespeichersysteme“ oder „PhD Position im Bereich Circular
Bioengineering“.

„Die Dekarbonisierung ist eine der wesentlichen Aufgaben des 21.
Jahrhunderts. Dies bringt einen Wandel klassischer Berufsfelder mit
sich, zum Beispiel mit dem Übergang von Verbrenner-Motoren zur
Elektromobilität. Gleichzeitig kommen neue Tätigkeitsbereiche dazu.
Insgesamt sehen wir auf karriere.at, dass die Relevanz von Green Jobs
steigt“, erklärt Georg Konjovic, CEO bei karriere.at.

Begriffe, nach denen in Stelleninseraten gesucht wurde:

Um zu eruieren, ob es sich bei einer ausgeschriebenen Stelle um
einen „Green Job“ handelt, wurden Stelleninserate auf karriere.at
nach folgenden Begriffen durchsucht: „Energiewende“, „Erneuerbare
Energie“, „klimaneutral“, „Klimaschutz“, „Nachhaltigkeit“,
„klimafreundlich“, „umweltfreundlich“, „nachhaltig“,
„Sustainability“, „Dekarbonisierung“, „Green“, „Photovoltaik“,
„Windkraft“, „Solarenergie“, „Geothermie“, „Wasserkraft“,
„Energiespeicher“, „Gebäudesanierung“, „Revitalisierung“, „Thermische
Sanierung“, „Recycling“, „Kreislaufwirtschaft“, „Mobilitätswende“, „E
-Mobilität“, „E-Mobility“, „Elektromobilität“, „Energiemanagement“,
„Biomasse“

Der aktuelle karriere.at Arbeitsmarktreport steht unter
karriere.at/hr/tipps zum Download zur Verfügung. Vertreter*innen der
Presse erhalten ihn auf Nachfrage per E-Mail (siehe „Rückfragen &
Kontakt“).