Konzert des Österreichischen Kulturforums in Kairos Höhlenkirche endet im Eklat

Wien (OTS) – Ein vom Österreichischen Kulturforum Kairo in der
berühmten
Höhlenkirche von Manschiyyet Nasser am vergangenen Freitag
veranstaltetes Konzert sorgt derzeit in Ägypten für heftige Kritik,
berichtet das Studentenmagazin campus a , das bei dem Konzert vor Ort
war. Was als internationales Kulturprojekt mit Jugendlichen begann,
endete nach einer Rave-Performance einer österreichischen Künstlerin
in den heiligen Hallen mit Stromabschaltung, medialer Empörung,
kirchlichen Protesten, Kritik in den sozialen Medien und einer
Entschuldigung der österreichischen Veranstalter.

Die Höhlenkirche von Manschiyyet Nasser gilt als eines der
wichtigsten Zentren der koptisch-orthodoxen Kirche in Ägypten. Der
Gastgeber, Kairos Jugendbischof Anba Moussa, hatte deshalb offenbar
andere künstlerische Darbietungen aus Österreich erwartet. Als die
österreichische Künstlerin Chrystn Hunt Akron nach einem ruhigen
ersten Teil harte, elektronische Beats lieferte, ließ der Bischof den
Strom abschalten, berichtet campus a . Die Veranstaltung habe „in
keiner Verbindung zum christlichen Glauben“ gestanden, ließ der
Bischof hinterher in einem Statement wissen, wie unter anderem das
Nachrichtenportal Cairo24 berichtete. Die österreichischen
Veranstalter entschuldigten sich und betonten, den kulturellen
Austausch fortsetzen zu wollen.

Während die Kritik in Ägypten weiter wächst, steht nun vor allem
die Frage im Raum, wie es zu einer derart umstrittenen Veranstaltung
in einem der bedeutendsten koptischen Kirchenräume des Landes kommen
konnte, so campus a . Zum ganzen Beitrag geht es hier .