Europacampus Hainburg: Rascher Fortschritt, starke Vision und internationale Expertise

St. Pölten (OTS) – Der Europacampus Hainburg entwickelt sich zu einem
der wichtigsten
Zukunftsprojekte im niederösterreichischen Hochschul- und
Innovationsbereich. Beim Arbeitstreffen mit der University of Applied
Sciences St. Pölten (USTP) konnte sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-
Leitner persönlich vom Fortschritt überzeugen und betonte dabei die
Bedeutung des Projekts für das Land: „Der Europacampus Hainburg
zeigt, wie entschlossen wir in Niederösterreich in Bildung, Forschung
und Innovation investieren. Hier entsteht ein Ort, an dem Talente
wachsen, neue Technologien verantwortungsvoll entwickelt werden und
die Region in ihrer ganzen Stärke sichtbar wird.“

Mit der Bestellung zweier international ausgewiesener Experten
wurde ein weiterer Meilenstein gesetzt. Jiri Nantl, ehemaliger
stellvertretende Bildungsminister der Tschechischen Republik und
ehemaliger stellvertretender Kreishauptmann der Südmährischen Region,
sowie Franz Fidler, Dekan der Fakultät für Technik und Wirtschaft der
USTP und erfahrener Hochschulprofessor, Forscher und Startup-
Mitgründer, leiten die inhaltliche und strategische Entwicklung des
Campus. Gemeinsam mit der Geschäftsführung der USTP sowie dem Rektor
und dem Dekan der Fakultät für Chemie der TU Wien treiben sie Vision,
Strategie, Positionierung und Marke des Europacampus voran. „Wir
verfolgen mit dem Europacampus Hainburg besonders ambitionierte
Ziele: Wir wollen einen beispielgebenden Leuchtturm für Lehre,
Forschung und Innovation etablieren, der stark in der
grenzüberschreitenden Region verankert ist, aber in ganz Europa und
darüber hinaus wahrgenommen wird. Wir sind überzeugt, dass wir alle
verfügbaren Kräfte bündeln und unsere komplementären Stärken
einbringen müssen, um die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Regionen
nicht nur erhalten, sondern konsequent für eine positive Zukunft
ausbauen können. Dass wir bereits von zahlreichen Partnern aus ganz
Europa sehr positive Rückmeldungen dazu erhalten, bestärkt und
motiviert uns zusätzlich,“ zeigen sich die Geschäftsführer der USTP
Johann Haag und Hannes Raffaseder überzeugt.

Der Campus positioniert sich als Vorreiter für angewandte
Wissenschaften und praxisintegrierende Hochschulbildung. Unter dem
Leitmotiv „Local Pulse, Global Waves“ entsteht ein Standort, der tief
in der grenzüberschreitenden Region verankert ist und gleichzeitig
europaweit ausstrahlt. Der Europacampus soll ein Leuchtturm für
praxisbezogene Lehre, angewandte Forschung und gesellschaftlich
relevante Innovation werden – und ein inspirierender Ort für Talente
aus der ganzen Welt.

Inhaltlich schreitet die Entwicklung rasch voran. Die ersten
Forschungsgruppen werden in den Bereichen „AI for Sustainable
Environments“ sowie „Impact-oriented and Human-centered Technology &
Inclusive Transformation“ aufgebaut.

Parallel dazu arbeitet die USTP gemeinsam mit der TU Wien an der
Entwicklung neuer Bachelor- und Masterstudiengänge in den Bereichen
Green Technologies und Smart Innovation. Derzeit werden Vertiefungen
wie nachhaltige Mobilität, erneuerbare Energiesysteme, KI-gestützte
Kreislaufwirtschaft, Green Engineering, kritische
Infrastruktursicherheit, human-zentrierte Technologien, Social
Entrepreneurship, Social Technologies for Sustainable Societies oder
europäische Regionalentwicklung geprüft und mit regionalen und
internationalen Partnern abgestimmt. Die finalen Entscheidungen
fallen im Herbst, anschließend werden die Curricula entwickelt und
zur Akkreditierung eingereicht.

Die europäische Dimension des Projekts ist einzigartig: Die enge
Zusammenarbeit einer Universität (TU Wien) mit einer Hochschule für
angewandte Wissenschaften (USTP) sowie die Einbindung der Allianzen
EULiST und E³UDRES² mit Partnern aus Brünn, Bratislava, Budapest,
Timisoara, Finnland, Portugal, Belgien, Holland, Lettland und
Deutschland ist in Österreich bisher ohne vergleichbares Beispiel.

Bereits ab Mai 2026 wird der Campus durch eine Reihe von
Veranstaltungen sichtbar und erlebbar. Das Twin City Future Tech
Bootcamp, das ECH Strategy Forum, der Leadership Hackathon, der große
ECH Summit im September sowie die erste internationale Summer School
bringen Studierende, Forschende, Unternehmen und internationale
Partner nach Hainburg. Weitere Workshops mit Schulen,
Wirtschaftspartnern und eine Präsentation im Rahmen der European Week
of Regions and Cities in Brüssel folgen im Herbst. „Der Europacampus
Hainburg wächst Schritt für Schritt zu einem neuen europäischen
Innovations- und Bildungs-Hub heran – getragen von einer starken
Vision, internationaler Expertise und einem klaren Bekenntnis des
Landes Niederösterreich zur Zukunft von Bildung und Forschung,“ freut
sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.