FPÖ – Mölzer: „Steuergeld für anti-israelischen Aktivismus und linke Elitenkunst sofort stoppen!“

Wien (OTS) – Im Rahmen des österreichischen Beitrags zur
Kunst-Biennale in Venedig
gibt es für den FPÖ-Kultursprecher Wendelin Mölzer erneut Gründe für
heftige Kritik. Nachdem der von SPÖ-Vizekanzler und Kulturminister
Babler mit rund 600.000 Euro Steuergeld unterstützte Österreich-
Pavillon bereits wegen seiner fragwürdigen Performances mit nackten
Aktionistinnen und einem mit Urin gefüllten Tank für Kopfschütteln
gesorgt hatte, sorgt nun die Beteiligung des Teams rund um die
Künstlerin Florentina Holzinger an anti-israelischen Protestaktionen
im Rahmen der Biennale für Empörung.

Im Zuge eines internationalen Proteststreiks gegen die Teilnahme
Israels an der Biennale blieb auch der österreichische Pavillon
zeitweise geschlossen. „Es ist völlig inakzeptabel, dass ein
offiziell von Österreich finanzierter Beitrag für politische
Boykottaktionen gegen Israel missbraucht wird. Hier wird mit
österreichischem Steuergeld Antisemitismus gefördert.“, stellte
Mölzer klar.

„Wer staatliche Förderungen erhält, hat sich auch an die
vereinbarten Rahmenbedingungen zu halten. Wenn ein offiziell von
Österreich entsandter Biennale-Beitrag aus politischen Gründen den
Betrieb einstellt, um sich an einer Protestaktion zu beteiligen,
sollte das einen klaren Vertragsbruch darstellen und die Förderungen
zurückgezahlt werden.“, forderte der freiheitliche Kultursprecher.

Mölzer zeigte sich überzeugt, dass die aktuelle Causa
exemplarisch für die Fehlentwicklungen der heimischen Kulturpolitik
stehe: „Wenn Frau Holzinger tatsächlich so ein international
gefeierter Weltstar ist, wie es die SPÖ und die linke Kulturszene
behaupten, dann wird sie wohl auch ohne millionenschwere Subventionen
auskommen können. Tatsache ist aber offenbar, dass dieses
Geschäftsmodell nur funktioniert, solange der Steuerzahler
zwangsweise mitzahlen muss.“

In diesem Zusammenhang kündigt der FPÖ-Kultursprecher auch eine
parlamentarische Anfrage zu sämtlichen Förderungen der Künstlerin
Florentina Holzinger und ihres Umfeldes an. Ziel sei es, vollständige
Transparenz über die Höhe der öffentlichen Gelder, die zuständigen
Stellen sowie die politischen Verantwortlichkeiten herzustellen.

Die aktuelle Entwicklung bestätigt für Mölzer einmal mehr die
langjährige Kritik der Freiheitlichen an der Förderpolitik im
Kulturbereich. Seit Jahren würden vor allem ideologisch
gleichgerichtete Projekte mit enormen Summen aus öffentlichen Töpfen
bedacht, während viele heimische Nachwuchskünstler oder traditionelle
Kulturinitiativen kaum Unterstützung erhalten. „Da schwimmen nackte
Performerinnen in einem Tank voller Urin oder schwingen in einer
Glocke herum. Die linke Kulturszene erklärt das dann zur Hochkultur.
Gleichzeitig wird jede Kritik daran als kleingeistig diffamiert. Das
zeigt nur mehr, wie weit sich diese Szene mittlerweile von den
Menschen entfernt hat“, erklärt Mölzer.

„Österreich braucht eine Kulturpolitik für die Menschen und nicht
für eine kleine ideologische Elite. Kein einziger Steuercent darf für
anti-israelische Protestaktionen, linke Provokationskunst oder
politische Agitation missbraucht werden. Jetzt braucht es volle
Transparenz und die sofortige Rückforderung der Fördermittel“,
forderte Mölzer abschließend.