FPÖ – Brückl zu Wiederkehr: „‚Plan Zukunft‘ ist Anschlag auf Leistungsprinzip und Wahlfreiheit!“

Wien (OTS) – Als „planloses Experimentier-Chaos auf dem Rücken von
Schülern,
Eltern und Lehrern“ kritisierte heute der FPÖ-Bildungssprecher NAbg.
Hermann Brückl, MA, die vom pinken Bildungsminister Wiederkehr
vorgestellten Pläne für eine Bildungsreform. Insbesondere die Idee
einer sechsjährigen Volksschule sei ein ideologisch motivierter
Angriff auf das bewährte und differenzierte österreichische
Schulsystem.

„Unter dem Deckmantel von ‚Chancengerechtigkeit‘ und
‚Modernisierung‘ verbirgt sich nichts anderes als der altbekannte,
gescheiterte Traum der Linken von der Gesamtschule. Dieser ‚Plan
Zukunft‘ ist in Wahrheit ein Plan zur Zerstörung unseres
differenzierten Schulsystems. Hier wird ideologische Gleichmacherei
über die individuelle Förderung von Talenten und Begabungen gestellt.
Das ist ein Anschlag auf das Leistungsprinzip und die Wahlfreiheit
der Eltern!“, so Brückl.

Der Minister fabuliere von Pilotprojekten, habe aber keine
Antworten auf die entscheidenden Fragen, kritisierte der FPÖ-
Bildungssprecher: „Wie soll das in der Praxis funktionieren, wenn
Lehrer aus unterschiedlichen Schultypen mit verschiedenen
Gehaltsschemata und Ausbildungen plötzlich gemeinsam unterrichten
sollen? Woher kommen die Lehrkräfte für sechs Jahre Volksschule? Wer
entwickelt die neuen Lehrpläne für die 5. und 6. Schulstufe? Das ist
doch Chaos pur! Die Verlierer-Koalition will auf dem Rücken unserer
Kinder unausgegorene Experimente ausprobieren, deren Ausgang völlig
ungewiss ist. Das ist keine verantwortungsvolle Bildungspolitik,
sondern blanker, links-liberaler Aktionismus.“

Auch die Behauptung, man könne durch „Binnendifferenzierung“ in
einer Einheitsschule die Talente genauso gut fördern wie in einem
Gymnasium, sei für Brückl eine „glatte Lüge und
Realitätsverweigerung“. In der Praxis führe das unweigerlich zu einer
Nivellierung nach unten, bei der vor allem die Leistungsträger auf
der Strecke blieben. „Das Gymnasium als Ort der Exzellenzförderung
wird damit massiv geschwächt und langfristig zerstört. Wir
Freiheitliche stehen für ein Bildungssystem, das Talente fördert,
anstatt sie in einem Einheitsbrei untergehen zu lassen“, erklärte
Brückl. Dazu passe auch, dass Wiederkehr die Fächer Biologie, Chemie
und Physik in ein Fach zusammenpacken wolle. „Das zeugt nicht nur von
naturwissenschaftlicher Unkenntnis, sondern vielmehr von Ignoranz
gegenüber unserer Bildung und Kultur!“

„Statt unser Schulsystem mit teuren und sinnlosen Experimenten
ins Chaos zu stürzen, sollte sich der Bildungsminister endlich um die
echten Probleme kümmern: Ungezügelte Migration mit einer
schleichenden Islamisierung, Lehrermangel, marode Schulgebäude,
mangelnde Deutschkenntnisse und extreme Schwächen in den
Kernkompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen. Wir fordern ein
sofortiges Ende dieser ideologischen Geisterfahrt und eine Rückkehr
zu einer vernunftbasierten Bildungspolitik, die auf das bewährte,
differenzierte Schulsystem setzt und Leistung wieder in den
Mittelpunkt stellt!“, so Brückl abschließend.