FW-Fürtbauer: EU-Regulierungswahn erstickt unsere Betriebe!

Wien (OTS) – Was sich derzeit in Brüssel abspielt, ist kein Beitrag
zu einem
starken Wirtschaftsstandort Europa, sondern ein massiver Angriff auf
Unternehmertum, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Die Europäische
Union verliert sich immer stärker in einem gefährlichen Mix aus
Überregulierung, Kontrollwahn und realitätsferner Politik – und
trifft damit mitten ins Herz unserer Betriebe.

Unter dem Deckmantel von Nachhaltigkeit, Transparenz und Fairness
wird eine kaum noch überschaubare Flut an Vorschriften produziert,
die vor allem kleine und mittlere Unternehmen mit voller Wucht
belastet. Statt Freiräume zu schaffen, werden Unternehmer mit
Berichtspflichten, Dokumentationszwang und immer neuen Auflagen
regelrecht lahmgelegt. Zeit, Geld und Arbeitskraft fließen nicht mehr
in Investitionen, Innovation und Wachstum, sondern in die Bewältigung
eines völlig überbordenden Bürokratieapparats – wie das Beispiel der
Lohntransparentzrichtlinie zeigt.

Diese Entwicklung ist brandgefährlich. Während andere
Wirtschaftsräume gezielt auf Entlastung, Geschwindigkeit und
Wettbewerbsfähigkeit setzen, stranguliert sich Europa zunehmend
selbst. Investitionen bleiben aus, Betriebe verschieben
Entscheidungen, wandern ab oder geben überhaupt auf – mit
dramatischen Folgen für Arbeitsplätze, Wohlstand und den gesamten
Standort.

Für die Freiheitliche Wirtschaft ist klar: Europa braucht keine
ideologischen Regulierungsorgien, sondern endlich eine Rückkehr zu
wirtschaftlicher Vernunft. Weniger Bürokratie, mehr unternehmerische
Freiheit und ein klares Bekenntnis zu Leistung, Verantwortung und
Wettbewerbsfähigkeit sind die Voraussetzung dafür, den Standort
Europa wieder auf Kurs zu bringen.

„Was wir seit Jahren aus Brüssel erleben, ist ein regulatorischer
Dauerangriff auf unsere Unternehmer. Immer mehr Vorschriften, immer
mehr Auflagen und immer mehr Kontrolle machen Europa nicht stärker,
sondern schwächer. Wenn die EU nicht endlich umkehrt und eine echte
Deregulierungs- und Industrialisierungsoffensive einleitet, wird der
Wirtschaftsstandort Europa weiter an Boden verlieren“, stellt FW-
Bundesobmann-Stellvertreter NAbg. Michael Fürtbauer klar.