Wien (OTS) – Der Tourismus wird oft als Klimasünder hingestellt.
Dabei ist die
Branche beim Energiesparen ein echtes Vorbild: Hotels & Co. haben den
Energieverbrauch je Nächtigung von 18,1 kWh im Jahr 2008 auf 6,3 kWh
in 2023 gesenkt – also um fast zwei Drittel. Und das verbleibende
Drittel wird schon heute zu 66% aus erneuerbaren Quellen produziert –
und nicht erst 2030 zu 57%, wie es der Nationale Energie- und
Klimaplan eigentlich vorsieht.
Zwtl.: Überlegenswert: möglichst hohe Energie-Autarkie als
unternehmerisches Ziel
Und der Trend wird sich fortsetzen, ist Markus Gratzer,
Generalsekretär der Österreichischen Hotelvereinigung, überzeugt:
„Unabhängigkeit von den Weltmarktpreisen war noch nie so wichtig wie
jetzt, wo Diktatoren den Energiepreis als Waffe einsetzen. Und es
gibt keine Garantie, dass das rasch wieder aufhört.“
Zwtl.: Gratzer: „Energiegemeinschaften-Förderung des
Wirtschaftsministeriums jetzt nützen!“
Einen Schritt in Richtung Energie-Autarkie und Kostenoptimierung
bieten Energiegemeinschaften. Dass das Bundesministerium für
Wirtschaft, Energie und Tourismus die Weiterentwicklung bestehender
Energiegemeinschaften mit 5,3 Mio. Euro fördert, begrüßt die ÖHV
ausdrücklich: „Da könnten etwa Tourismusunternehmen einsteigen, und
bestehendes Know-how und Strukturen optimal nutzen“, so Gratzer.
Einreichungen sind noch bis 16. Juli 2026 möglich, Informationen dazu
unter www.energiegemeinschaften.gv.at zu finden.
Weitere Pressemeldungen der ÖHV und Bildmaterial finden Sie unter
www.oehv.at/presse