AMS Wien: Weniger arbeitslose Asylberechtigte mit mehr Arbeitsaufnahmen

Wien (OTS) – Die Zahl der beim AMS Wien als arbeitslos vorgemerkten
Personen ist
im März 2026 im Jahresvergleich um 2,5 Prozent auf 127.702
angestiegen, die der AMS-Kundinnen und -Kunden in Schulung um 10
Prozent auf 34.446 zurückgegangen. Die Summe beider Gruppen ist um
damit um 0,4 Prozent kleiner geworden.

Die Zahl der über 50-Jährigen, die arbeitslos oder in Schulung
sind, ist um 4 Prozent gestiegen, die der unter 25-Jährigen um 2,7
Prozent gesunken.

Stark zurückgegangen ist auch die Zahl der Asylberechtigten und
der subsidiär Schutzberechtigten, während die der Vertriebenen aus
der Ukraine konstant geblieben ist. „Wir haben etwa 29.000
Vorgemerkte mit Asyl oder subsidiärem Schutz, das ist um 14,5 Prozent
weniger als vor einem Jahr“, sagt AMS-Wien-Chef Winfried Göschl.
„Dazu kommen noch zirka 5000 Menschen aus der Ukraine.“

Beide Gruppen zeigen eine erfreuliche Steigerung bei den
Arbeitsaufnahmen: „In den vergangenen zwölf Monaten haben Asyl- und
subsidiär Schutzberechtigte 14.900 neue Jobs aufgenommen, eine
Steigerung von knapp 10 Prozent“, sagt Göschl. „Bei Ukraine-
Vertriebenen ist die Steigerung noch größer, nämlich fast 70 Prozent
– was im Wesentlichen daran liegt, dass sie im Durchschnitt besser
ausgebildet sind und rascher einen Job finden.“

Bei den letztgenannten nehmen etwa ebenso viele einen Job auf,
wie neu hinzukommen, ihre Zahl bleibt derzeit ungefähr gleich. Bei
Asyl- und subsidiär Schutzberechtigten zeigt sich, dass nicht nur die
Arbeitsaufnahmen steigen, sondern vor allem die Zahl der neu
Hinzukommenden in den vergangenen Monaten deutlich kleiner geworden
ist.

Nach wichtigen Branchen betrachtet, ist die Arbeitslosigkeit im
Februar im Einzelhandel um 6,2 Prozent und in der Warenproduktion um
7,6 Prozent gestiegen. In der Hotellerie und Gastronomie ist sie um
0,3 Prozent gefallen, im Bau sogar um 3,1 Prozent.