Wien (OTS) – Während der Gaspreis aufgrund des Krisenherds im Nahen
Osten erneut
massiv ansteigt, lieferte die Windkraft am Freitag – mit dem Beginn
der Osterferien – mit 87 GWh einen neuen Rekord an Windstrom in
Österreich.
30.03.2026: Am Freitag, den 27. März , hat Österreich einen neuen
Rekordwert bei der Erzeugung von Windstrom erzielt. Mit 87,2
Gigawattstunden (GWh) wurde so viel Windenergie produziert wie noch
nie an einem einzelnen Tag. Rund 50 Prozent des österreichischen
Stromverbrauchs kamen damit aus heimischer Windkraft. Der bisherige
Tagesrekord lag bei 81 GWh (Jänner 2025). Bereits ab Donnerstag
lieferte die Windenergie den meisten Strom in ganz Österreich.
Auch das Wochenende brachte besonders hohe Einspeisungen: Am
Samstag wurden 80,3 GWh erreicht und am Palmsonntag konnte die
Windkraft mit 81,2 GWh sogar mehr als zwei Drittel des
Stromverbrauchs abdecken.
„Dieser neue Spitzenwert zeigt wie wichtig, Windenergie gerade
jetzt in der kalten Jahreszeit ist. “, betont Florian Maringer ,
Geschäftsführer der IG Windkraft. „Während der Gaspreis aufgrund des
Krisenherds im Nahen Osten erneut in die Höhe schnellt, liefert die
heimische Windenergie sauberen, rot-weiß-roten Strom – regional und
preisstabilisierend.“
Mit dem neuen Höchstwert zu Beginn der Osterwoche bestätigt die
Windkraft einmal mehr ihre zentrale Bedeutung für eine unabhängige,
saubere und sichere Energieversorgung Österreichs. Die allein am
Freitag erzeugte Strommenge entspricht dem Jahresverbrauch von rund
25.000 Haushalten – sauber und regional erzeugt. Oder anders gesagt:
genug Energie für rund 12.000 Erdumrundungen mit einem Elektroauto.
Zwtl.: Windkraft stärkt die heimische Versorgungssicherheit –
besonders im Winter
Rund zwei Drittel des jährlichen Windstroms werden im
Winterhalbjahr erzeugt – also genau dann, wenn Wasser und Sonne nur
eingeschränkt liefern und teure Gasimporte notwendig werden. Die
Windkraft trägt damit entscheidend zu Stabilität und
Versorgungssicherheit bei.
„Die Rekordwerte zeigen, was Windkraft heute schon leistet – und
was sie künftig leisten kann“, so Maringer. Derzeit stehen in
Österreich 1.447 Windräder mit einer Gesamtleistung von 4.221 MW .
Damit werden 2,7 Millionen Haushalte mit sauberem, regionalem Strom
versorgt. Moderne Anlagen setzen neue Maßstäbe: Moderne Anlagen
zeigen, wie effizient die Technologie mittlerweile ist: Ein modernes
Windrad liefert genug Strom für rund 5.200 Haushalte . Das Potential
ist hoch: aktuell sind 1.200 Megawatt Windenergie baureif und könnten
in kürzester Zeit über 3 TWh Strom bereitstellen .
„Wer Versorgungssicherheit, Unabhängigkeit und stabile Preise
will, setzt auf heimische Erneuerbare – und insbesondere auf
Windkraft“, fasst Maringer zusammen. „Der Ausbau ist kein Nice-to-
have, sondern eine Notwendigkeit für Österreichs unabhängige
Energiezukunft.“
Zwtl.: Über die IG Windkraft
Die IG Windkraft ist die Interessenvertretung der
österreichischen Windbranche. Heimische Windräder versorgen schon
heute rund 2,75 Millionen Haushalte im Land mit sauberem,
unabhängigem und günstigem Strom. Nach einer aktuellen,
repräsentativen Umfrage befürworten 83 % der Österreicher: innen den
Ausbau der Windenergie. Die IG Windkraft repräsentiert rund 180 in
den Regionen verankerte, meist mittelständische Unternehmen entlang
der gesamten Wertschöpfungskette der Energieform – von der
Herstellung über die Planung und Errichtung bis hin zu Betrieb und
Wartung. Die österreichische Windbranche beschäftigt etwa 8.000
Menschen und hat in den letzten zehn Jahren im Durchschnitt 1,2
Milliarden Euro pro Jahr erwirtschaftet. Durch Milliarden-
Investitionen stärkt sie den heimischen Wirtschaftsstandort.