AK Preismonitor: Billigste Lebensmittel trotz Preisrückgang noch teuer!

Wien (OTS) – Billiger – aber noch immer teuer: Billigste Lebensmittel
kosten heuer
im Schnitt zwar um 5,5 Prozent weniger als vor einem Jahr, von einer
spürbaren Entlastung kann aber keine Rede sein. Denn seit Beginn der
Teuerungswelle im Herbst 2021 sind die Preise für den Einkaufskorb
geradezu explodiert – um satte 49 Prozent! Das zeigt ein aktueller AK
Preismonitor bei 40 billigsten Lebens- und einigen Reinigungsmitteln
bei sieben Supermärkten und Diskontern im März.

Ein Einkaufskorb mit 40 billigsten Lebens- und wenigen
Reinigungsmitteln kostete im März 2025 fast 81 Euro – ein
Rekordpreis! Heuer sind es rund 76 Euro. Das ist ein Minus von 5,5
Prozent! Supermärkte sind teurer als Diskonter – um durchschnittlich
10,1 Prozent.

Konkret zeigt der AK Preismonitor: 20 von 40 Produkten wurden im
Jahresvergleich März 2025 bis März 2026 um bis zu knapp 44 Prozent
billiger, zum Beispiel Teebutter. Vier Produkte blieben auf demselben
Preisniveau wie im Vorjahr, etwa Feinkristallzucker und passierte
Tomaten. 16 von 40 Produkten wurden um bis zu 22,9 Prozent teurer,
beispielsweise Tafelessig und Eier.

Seit der Teuerungswelle im September 2021 sind bis auf flüssige
Vollwaschmittel alle Produkte im Einkaufskorb teurer geworden –
teilweise spürbar. Einige Beispiele (Zahlen gerundet): Bohnenkaffee (
plus 151 Prozent), Orangensaft (plus 109 Prozent), Tafelessig (plus
88 Prozent), passierte Tomaten (plus 87 Prozent), griffiges
Weizenmehl (plus 85 Prozent), Seife (plus 75 Prozent) und Haarshampoo
(plus 57 Prozent).

Zum Preismonitor: Die AK hat die Grundpreise von 40 billigsten
Lebens- und einigen Reinigungsmitteln des wöchentlichen Bedarfs in
sieben Wiener Supermärkten (Billa, Billa Plus, Spar, Interspar) und
bei Diskontern (Hofer, Lidl, Penny) in jeweils drei Wiener Filialen
im März 2026 erhoben.

SERVICE: Den AK Preismonitor finden Sie unter
wien.arbeiterkammer.at/preismonitor .