Wien (OTS) – Nach mehrfacher Verschiebung ist es Ende 2026 so weit:
Die EU-
Entwaldungsverordnung (EUDR) wird schrittweise wirksam. Was bringen
die neuen Regeln, welche Rohstoffe sind betroffen und wie lassen sich
die Daten erfassen? Der kommende Newsletter von „Österreich isst
informiert“ gibt einen Überblick. Tamara Rudavsky (Fachverband der
Lebensmittelindustrie) und Julia Gisewski (Bundesverband der
Deutschen Süßwarenindustrie e.V.) berichten praxisnah über
Neuerungen, Chancen und Herausforderungen für Unternehmen und ihre
Lieferketten. Weitere Beiträge liefern Hintergrundwissen zu drei
zentralen Rohstoffen: Kakao, Soja und Palmöl.
Zwtl.: EU-Entwaldungsverordnung: Was ist der aktuelle Stand?
Zwischen 1990 und 2020 ging laut der Ernährungs- und
Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) weltweit so
viel Wald verloren, wie die EU an Fläche hat. Um diese Entwicklung
einzudämmen, wurden mit der EU-Entwaldungsverordnung strenge Vorgaben
für bestimmte Rohstoffe und Güter erlassen. Die Verordnung wird für
große und mittlere Unternehmen ab 30. Dezember 2026 verpflichtend –
für Klein- und Kleinstunternehmen ab 30. Juni 2027. „Österreich isst
informiert“ gibt einen Überblick zum aktuellen Stand und geht den
wichtigsten Fragen rund um die Verordnung nach. Expertin Tamara
Rudavsky vom Fachverband der Lebensmittelindustrie erläutert, was
konkret auf Unternehmen zukommt.
Zwtl.: Beispiel Kakao: Wie funktioniert die Umsetzung?
Wie anspruchsvoll die Umsetzung in der Praxis ist, zeigt das
Beispiel Kakao. Julia Gisewski , Co-Geschäftsführerin des
Bundesverbands der Deutschen Süßwarenindustrie e.V., weist auf die
global verzweigte Struktur der Lieferketten hin. „Kakao wird in mehr
als 40 tropischen Ländern angebaut – überwiegend von Kleinbäuerinnen
und Kleinbauern. Die Rückverfolgbarkeit bis zur einzelnen Anbaufläche
stellt kakaoverarbeitende Unternehmen vor erhebliche
Herausforderungen.“ Wie Kakao angebaut wird, welche Sorten es gibt
und worin sich verschiedene Kakaoprodukte unterscheiden, nimmt
„Österreich isst informiert“ ebenfalls unter die Lupe.
Zwtl.: Im Faktencheck: Was steckt hinter Soja und Palmöl?
Neben Kakao gehören auch Soja und Ölpalmen zu den Rohstoffen, die
von der EU-Entwaldungsverordnung erfasst werden – ebenso wie Holz,
Rinder, Kaffee und Kautschuk. Soja ist eine wichtige Grundlage für
Lebensmittel und Tiernahrung. Der Faktencheck zeigt, wo die Pflanze
angebaut wird, welche Rolle sie als Eiweißlieferant spielt und wie
sich die Produktion in Österreich entwickelt. Im Beitrag zu Palmöl
geht „Österreich isst informiert“ Fragen nach wie: Ist Palmöl
gesundheitlich sicher? Wofür wird das Pflanzenöl verwendet? Und kann
Palmöl durch andere Öle ersetzt werden?
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Zwtl.: Über „Österreich isst informiert“
Mit der Wissensplattform „Österreich isst informiert“ setzt die
heimische Lebensmittelindustrie ein Zeichen für mehr Sachlichkeit in
der öffentlichen Debatte. Das Online-Magazin vermittelt fundierte
Fakten, gibt spannende Einblicke in die Lebensmittelherstellung,
stellt Menschen aus der Branche vor und bietet Tipps für
Verbraucherinnen und Verbraucher. Mehr: oesterreich-isst-
informiert.at .