Leben vor Land: Ein Plädoyer für eine unbewaffnete Neutralität Österreichs

Eisenstadt (OTS) – Eisenstadt – Wie sicher ist Österreich wirklich?
Eine private
Diskussion mit unseren Enkelkindern gab den Anstoß, die
vermeintlichen Gewissheiten unserer Verteidigungspolitik radikal zu
hinterfragen. Das Ergebnis ist ernüchternd: Wir wiegen uns in einer
Scheinsicherheit, die im Ernstfall weder unsere Souveränität noch das
Leben unserer Kinder schützen kann.

„Das Bundesheer schützt unsere Grenzen.“ Dieser Satz ist tief in
unserem Staatsverständnis verankert. Doch bei ehrlicher Betrachtung
müssen wir anerkennen: Als Kleinstaat fehlen Österreich schlichtweg
die Ressourcen, um einer militärischen Aggression durch Weltmächte
wie die USA, Russland oder China nachhaltig standzuhalten. Es ist
kein Versagen unserer Soldaten, sondern eine geografische,
militärische und finanzielle Realität.

Zwtl.: Die Illusion der „Schutzschirme“

Aktuell erleben wir eine Fluchtbewegung in der Politik und
manchen Medien – weg von der Neutralität, hin unter ausländische
Militärschirme. Doch diese Hoffnung ist trügerisch. Ein Beitritt zur
NATO würde Österreich nicht nur finanziell überfordern (man denke an
die geforderten Rüstungsausgaben von bis zu 5% des BIP), sondern uns
auch dem politischen Diktat Washingtons unterwerfen. Wer nicht spurt,
dem drohen Sanktionen, wie Beispiele aus Europa zeigen.

Auch die oft beschworene EU-Armee ist derzeit kaum mehr als eine
Vision auf dem Papier und die Beistandspflicht nicht zwingend eine
militärische. Solange die EU-Partner ihre Priorität in der NATO
sehen, bleibt eine eigenständige, schlagkräftige europäische
Verteidigung in weiter Ferne. Warum also jetzt unsere Neutralität
leichtfertig opfern, ohne eine realistische Sicherheitsalternative?

Zwtl.: Die historische Lektion: Neutralität als Lebensversicherung

Wir dürfen nicht vergessen: Ohne das „Moskauer Memorandum“ und
das Versprechen der Neutralität gäbe es das Österreich, wie wir es
lieben, heute nicht. Die Staatsvertrags-Väter Raab, Figl, Schärf und
Kreisky wussten, dass nur dieser Weg die Besatzungsmächte zum Abzug
bewegen konnte. Wer heute an der Neutralität rüttelt, spielt mit dem
Feuer und dem historischen Fundament unserer Freiheit. Er liefert
durch einen Vertragsbruch seitens Österreichs Russland die
völkerrechtliche Legitimation für einen Angriff auf unser Land!

Zwtl.: Ein neuer Mut: LEBEN vor LAND

Wir müssen den Mut aufbringen, Realitäten auszusprechen: Im
Fadenkreuz einer Weltmacht helfen uns auch einige zusätzliche Jets
oder Panzer nicht. Anstatt die Zukunft unserer Kinder mit Schulden
für Aufrüstung zu belasten und im Ernstfall ihr Leben auf dem
Schlachtfeld zu opfern, schlagen wir eine Neudefinition der
Neutralität vor.

Unsere Devise lautet: Unbewaffnete Neutralität.

Es macht im Ergebnis keinen Unterschied, ob wir militärisch
besiegt oder kampflos besetzt werden – das Ende der Souveränität ist
in beiden Fällen gleich schwer zu ertragen. Doch es macht einen
gewaltigen Unterschied für jeden einzelnen Bürger, ob wir am Ende in
einem Trümmerhaufen zwischen Krüppeln und Toten stehen oder ob wir
leben und unsere Häuser ganzgeblieben sind!

Zwtl.: Aufrüsten beim Gemeinwohl, nicht bei den Waffen

Anstatt in Panzer sollten wir in das investieren, was uns
wirklich stärkt:

– Massiver Ausbau des Zivil- und Katastrophenschutzes.

– Sicherung der Energieunabhängigkeit.

– Stärkung der politischen Bildung , um den Staat von innen gegen
Zersetzung zu schützen.

– Ressourcen für eine aktive Diplomatie , die Österreich wieder als
unverzichtbaren Mediator auf der Weltbühne positioniert.

Unsere stärkste Waffe ist kein Raketensystem, sondern der Artikel
2 des Staatsvertrages, in dem die vier Signatarmächte versprochen
haben, unsere Unabhängigkeit und territoriale Unversehrtheit zu
achten. Wir müssen die Welt laut und beharrlich an dieses Versprechen
der heutigen vier Atommächte erinnern. Sollte es jemals zu
Aggressionen kommen, wollen wir nicht nur der moralische Sieger sein,
sondern vor allem in einem UNZERSTÖRTEN Land LEBEN.

Es ist Zeit, Sicherheit neu zu denken. Für uns und vor allem für
unsere Enkelkinder.

Bitte unterstützen Sie unser Volksbegehren „UNBEWAFFNETE
NEUTRALITÄT“ mit Ihrer ID-Austria unter

https://citizen.bmi.gv.at/at.gv.bmi.fnsweb-
p/vbg/checked/VolksbegehrenBuerger

oder mit Ihrer Unterschrift auf Ihrem Gemeindeamt.

Danke.